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Der Duft der Kosmetik

Ob Creme, Sonnenmilch oder Lippenstift: Bei der Wahl unserer Kosmetik spielt der Duft eine wesentlich größere Rolle, als uns bewusst ist…

Beauty-Produkte mit „Überraschungsduft“

„Crème Nirvanesque Enrichie“ von Nuxe duftet nach „Glück“, 50 ml ca. 35 Euro, www.nuxe.com;„Skin Vivo Reversive Anti-Aging Care“ von Biotherm riecht nach „jugendlicher Haut“, 50 ml ca. 69 Euro; „Rouge Couture Lippenstift“ von Astor mit Veilchenaroma, ca. 10 Euro; „Dark Temptation Deo“ von Axe mit Schokoladennote, 150 ml ca. 4 Euro; „Handcreme Tarte Myrtilles“ von Autrepart Nature mit dem Geruch von frisch gebackenem Heidelbeerkuchen, 50 ml ca. 8 Euro, www.autrepart-nature.de; „Masque Crème d’Argil“ von Fermes de Marie mit dem Duft einer „Berglichtung im Frühling“, 60 ml ca. 42 Euro

Erwartungsfroh lehnen sich die Zuschauer in ihren roten Samtsesseln zurück, als es im Kinosaal dunkel wird. Das Knistern des Bonbonpapiers verstummt, bunte Werbung flimmert über die Leinwand. Aber was ist das? Passend zum Nivea-Spot strömt plötzlich der typische Cremegeruch durch die Reihen. Ein kurzer Hauch nur, dann ist er auch schon wieder verschwunden.

Ein Experiment des Hamburger Marktforschungs- Instituts Trend Research mit interessantem Ergebnis: Nach der Vorstellung konnten sich noch 54 Prozent der Besucher an die Kosmetik- Werbung erinnern. Im unbedufteten Kontrollsaal nebenan waren es lediglich 40 Prozent.

Das beweist nicht nur, wie stark wir auf Gerüche reagieren, sondern auch, dass die Parfümierung einer Pflege uns mehr beeinflusst, als wir denken. 43 Prozent der deutschen Frauen sagen, sie würden eine Creme nicht benutzen, wenn sie den Duft nicht mögen – selbst wenn sie gut wirkt. Aber wie muss Kosmetik riechen, um uns zu gefallen? Gibt es da ein Patentrezept?

 

Autor:
Kerstin Brockmann