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Blumen-Cremes Blütenwirkstoffe gegen die wichtigsten Hautprobleme

Cremes mit Lotus, Stiefmütterchen oder Lupine versprechen eine feste, glatte, reine Haut.

Frau im Wasser

Hibiskus, Jasmin oder Mohn sehen wunderschön aus. Aber dass sie als Wirkstoff in Kosmetik auch schön machen sollen, stimmt viele skeptisch. Gehören Zierblumen nicht eher in die Vase als in den Cremetopf? Immerhin werden sie nicht nur zur Parfümierung eingesetzt, sondern sollen jetzt auch Mimikfalten glätten, spröde Haut mit Feuchtigkeit auftanken und gegen Cellulite wirken. So viel Talent traut man ihnen oft gar nicht zu – und tut ihnen Unrecht.

„Blütenextrakte können klassischen Kräutern durchaus das Wasser reichen“, sagt Silke Fliess, Pressesprecherin beim Bio-Beauty-Hersteller Logona. Einige werden in ihren Herkunftsländern sogar als Heilmittel eingesetzt. Der Lotus z. B. wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Tee für Milz und Nieren genutzt.

Fakt ist aber auch: Mit Kamille und Minze kann man heute kaum noch punkten, seitdem immer mehr Kosmetikfirmen, auch herkömmliche, auf Natur setzen – und das eben oft mit Blüten. Eine Konkurrenz, die vor allem die Reformhäuser spüren: Rund 500 mussten letztes Jahr schließen. Deshalb wandern viele Bio-Marken z. B. in Parfümerien ab oder polieren ihr Image durch Blumen auf. Silke Fliess: „Jasmin klingt einfach sinnlicher und moderner als Arnika. Damit wollen wir Lust machen, was Neues auszuprobieren.“ Wir stellen Ihnen die effektivsten Blüten gegen die wichtigsten Beauty-Probleme vor.

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