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Psycho-NEWS Krise? Okay!

Interview mit Annette Franklin-Stokes und Karina Lübke

Nein, nicht jede Krise lässt sich positiv umdeuten. Gut so, sagen die Autorinnen Annette Franklin- Stokes und Karina Lübke („Krisenkönigin“, Piper- Verlag, 224 Seiten, 9,95 Euro).

VITAL: Wieso wendet sich Ihr Buch nur an Frauen?
Frauen fühlen sich für alles verantwortlich, wollen es gern allen recht machen. Deshalb trainieren wir mit dem Buch den psychischen Widerstand und die klare Abgrenzung gegen Bitten oder Forderungen, für deren Erfüllung man sich am Ende selbst hassen würde.

Autorinnen Annette Franklin- Stokes und Karina Lübke

Annette Franklin-Stokes und Karina Lübke

Was zeichnet die „Krisenkönigin“ noch aus?
Sie weiß: Wo Leben ist, sind Krisen. Es geht darum, zwischen vermeidbaren und unvermeidlichen rechtzeitig zu unterscheiden, die einen zu umschiffen und die anderen zu durch - leben – in guter Haltung und mit einem persönlichen Krisenstab.

Wie entstand die Buchidee?
Durch die Krise unserer Freundschaft: Annette hat einen Mann geheiratet, den ich nie für den Richtigen hielt. Danach mieden wir uns 14 Jahre lang. 2010 trafen wir uns zufällig wieder, redeten und lachten den ganzen Abend über unsere Krisen.