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Buch-Tipp Das Bildnis der Baronin von Pierre Assouline

Ein lesenswerter Mix aus Fiktion und Historie

Was für eine grandiose Idee: Als Betty Rothschild 1886 stirbt, wandert ihr Geist in ein Porträt, das der berühmte französische Maler Ingres von ihr als 40-Jährige gemalt hat. Von dort beobachtet und kommentiert sie das Leben des französischen Zweiges der jüdischen Familie – von der Gründung des berühmten Bankhauses bis in die Gegenwart. So erlebt sie die Auswirkungen entscheidender politischer und gesellschaftlicher Umwälzungen des 19. und 20. Jahrhunderts „am eigenen Leibe“. Ein lesenswerter Mix aus Fiktion und Historie.

Pierre Assouline: Das Bildnis der Baronin, Blessing, 319 S., 19,95 Euro

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