Spenden

Altruismus heilt

Wenn wir mit einem Überweisungsschein ein Stück Regenwald retten oder großzügig dem Straßenmusikanten ein paar Münzen in den Hut werfen, fühlen wir uns einfach gut.

Ein Glücksgefühl durchströmt den Körper, die Mundwinkel gehen nach oben. Wenn wir mit einem Überweisungsschein ein Stück Regenwald retten oder großzügig dem Straßenmusikanten ein paar Münzen in den Hut werfen, fühlen wir uns einfach gut. Das haben auch schon amerikanische Wissenschaftler bewiesen: Beim Spenden wird die gleiche Hirnregion stimuliert, als würden wir Geld geschenkt bekommen. Nicht immer ist der Weg beim Spenden aber so direkt wie beim Hut in der Fußgängerzone. Da schluckt der Verwaltungsaufwand schon mal einen Teil der Spende.

Damit kein Geld spurlos verschwindet, hat das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) ein Spendensiegel eingeführt. Organisationen, die nachweislich transparent, zweckgerichtet, sparsam und wirtschaftlich arbeiten, werden damit ausgezeichnet. „Wichtig ist es aber auch, dass Spender ihr Geld auf wenige Organisationen konzentrieren. Das hält den Werbe- und Verwaltungsaufwand klein“, sagt Tanja Ibrahim vom DZI. Mehr Infos zum richtigen Spenden und eine Liste aller Organisationen mit Siegel gibt es auf www.dzi.de (Tel. 0 30/83 90 01-0)

Zitate:

„Gelassenheit gewinnt man nur in der Besinnung auf das Wesentliche“ GEORG MOSER (1923–1988), KATHOLISCHER BISCHOF.

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird“ WINSTON CHURCHILL (1874–1965), BRIT. PREMIERMINISTER

„Das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen“ FRANÇOIS DE LA ROCHEFOUCAULD (1613–1680), FRANZ. SCHRIFTSTELLER

„Die Zukunft ist weiblich oder sie ist nicht“ MARGARETE MITSCHERLICH (*1917), DT. PSYCHOANALYTIKERIN

„Das Leben begehen kann man nur vorwärts. Das Leben verstehen nur rückwärts“ SØREN KIERKEGAARD (1813–1855), DÄN. PHILOSOPH

„Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern nur von unseren Kindern geliehen“ INDIANISCHES SPRICHWORT

„Vielesckann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht“ LUDWIG BÖRNE (1786–1837), DT. SCHRIFTSTELLER

„Betrachte immer die helle Seite der Dinge oder reibe die dunkle, bis sie glänzt“ NORMAN VINCENT PEALE (1898–1993), US-AUTOR UND THEOLOGE

 

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