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Vertrauen Sieben Situationen der Vorsicht

"Vertrauen ist gut, Konrtolle ist besser!", diese Weisheit stimmt sicher nicht immer. Doch in welcher Situation ist was angebracht? Vital verrät, in welchen Fällen Sie mit Kontrolle und Misstrauen besser fahren.

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Im Job. Sie haben Ihren Mitarbeitern einen klaren Auftrag erteilt. Bis wann muss was wie erledigt sein? In diesem Fall ist Vertrauen zu wenig und Kontrolle Pflicht – schon aus Respekt vor der Leistung der Mitarbeiter.

 

Im Urlaub. Systematisch abgezockt wird dort, wo die Kunden einen Laden nur ein einziges Mal im Leben betre
ten – und nie wieder hinkommen, um sich zu beschweren. Vorsicht also in den Fußgängerzonen von Touristenhochburgen, auf Bazaren, an Hauptbahnhöfen.

 

In der Erziehung. Das Zimmer aufräumen, den Ranzen für den nächsten Tag packen – manche Aufgaben nerven ein Kind. Hier nicht zu kontrollieren hieße, das Kind alleinzulassen. Fehlende Kontrolle ist manchmal nicht Vertrauen, sondern Gleichgültigkeit.

 

Bei Menschen, die lächeln und eine Krawatte tragen. Nichts ist so gefährlich wie professionell antrainierte Freundlichkeit. Irgendwann heißt es immer: „Bitte unterschreiben Sie hier.“ Spätestens dann gilt: Misstrauen einschalten. Nicht unterschreiben. Einen Tag Bedenkzeit einfordern. Mindestens.

 

Im Internet. Alles, was man hier kaufen kann, wurde schon von anderen gekauft, getestet und bewertet. Prüfen Sie deren Meinungen, bevor Sie den „Kaufen“-Knopf drücken. Das brüskiert niemanden – und erfordert kaum mehr als einen Mausklick.

 

Beim Arzt. Der Doc meint es gut, aber er ist auch nur ein Mensch. Außer in dringenden Notfällen gilt deshalb: Keiner Operation zustimmen, ohne zuvor eine zweite Meinung gehört zu haben.

 

Bei Krediten. Zu viel Vertrauen hat schon viele Freundschaften zerstört – auch, wenn alle nur die besten Absichten hatten. Dazu reichen schon
150 Euro, die man der Lieblingskollegin vorstreckt (oder sich vorstrecken lässt). Die Regel lautet: Aufschreiben, wer wem wann wie viel geliehen hat. Beide unterschreiben. Sobald die Schulden getilgt sind, wird der Zettel gemeinsam verbrannt – und ein Glas auf die Freundschaft getrunken.