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Psychologie Das stärkt Ihre Seele

Öfter entspannen, Selbstbewusstsein tanken, anpacken statt aufschieben – viele gute Vorsätze betreffen unsere Psyche. Der Clou: Mit Sport können wir neue Ziele anbahnen und sie dann leichter erreichen.

Lachende Frau

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen einen Haufen Wörter gezeigt – so ähnlich wie jetzt – und sollen möglichst schnell die erkennen, die mit Älterwerden zusammen hängen (z.B. „grau“, „vergesslich“). Wären Sie vorher aufgefordert worden, eine Zeit lang sehr langsame 30 Schritte pro Minute zu gehen, hätten Sie deutlich besser abgeschnitten.

Adressen
  • Deutscher Schwimm-Verband (DSV), Korbacher Straße 93, 34132 Kassel, Tel. 05 61/94 08 30,www.dsv.de
  • Deutscher Dachverband für Qigong & Taijiquan, Am Leinekanal 4, 37073 Göttingen, Tel. 05 51/20 19 9 00, www.ddqt.de
  • Sportkletterverband, Am Rosenhain 18, 53343 Wachtberg, Tel. 02 28/9 12 50 60, www.sportkletterverband.de
  • Deutscher Pilates-Verband, Alte Darmstädter Str. 12 a, 64367 Mühltal, Tel. 01 51/ 12 00 36 53, www.pilates-verband.de
  • Europäische Wing Tsun Organisation, Bergheimer Straße 147, 69115 Heidelberg, Tel. 0 62 21/7 26 26 00, www.wingtsun.de
Herausgefunden hat diesen überraschenden Zusammenhang Prof. Thomas Mussweiler von der Universität Köln.

Die Erforschung der Psyche

Prof. Fritz Strack von der Universität Würzburg stellte bei seinen Studien Ähnliches fest: Freiwillige, die einen Bleistift quer im Mund halten, also notgedrungen „lächeln“, finden Trickfilme lustiger als Probanden, die ihre Lippen um das Bleistiftende schürzen – und dadurch die Stirn runzeln. Andererseits schneiden „Stirnrunzler“ beim Probleme lösen deutlich besser ab als Studienteilnehmer, die ihre Wangen aufblasen. Zwei Beispiele, die eindrucksvoll zeigen: Was wir mit unserem Körper tun, wie wir uns halten und bewegen, beeinflusst unsere Psyche unmittelbar.

Das Leben in die Hand nehmen

„Richten Sie sich wieder auf, richtet sich auch das Gemüt auf“, so Expertin Benita Cantieni. Kurzfristig und langfristig. „Wie zufrieden Menschen mit ihrem Leben sind, hängt direkt mit der täglichen körperlichen Aktivität zusammen“, ergänzt Jaclyn Maher von der Penn State University in den USA. „Ich kann nur empfehlen, jeden Tag ein bisschen mehr zu trainieren.“ Natürlich nur, solange es Ihnen Spaß macht.

Höchste Zeit, dass auch wir diese enge Beziehung zwischen Körper und Seele nutzen! „Viele Verhaltensweisen, die wir im Sport üben, können wir auf unser Selbstbild übertragen“, ermuntert Fachmann Thomas Frankenbach jeden. Mit ihm und vier weiteren Experten suchten wir nach sportlichen Lösungen für fünf kleine seelische Schieflagen, die wir alle kennen. So entstand das „VITAL Happy-fit-Programm“ – mit dem Sie im neuen Jahr durchstarten können.

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Autor:
Stephan Hillig