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Spiegeltechnik Empathie durch Spiegelneuronen

Das Grundgerüst zum Empfinden fremder Emotionen ist in unseren Spiegelneuronen angelegt

Warum rühren uns sportliche Rekorde, obwohl wir mit den Athleten weder verwandt noch bekannt sind? Warum tut es weh, wenn die Freundin Liebeskummer hat? Das Grundgerüst zum Empfinden fremder Emotionen ist in unseren Spiegelneuronen angelegt. Bereits die Nervenzellen neun Monate alter Babys „spiegeln“ Bewegungen: Egal ob sie selbst oder eine fremde Hand nach Spielzeug greifen – die Hirnwellen sind dieselben, zeigt eine neue Studie der Universität London. Etwa mit sechs Jahren können Gefühle und Wünsche fiktiver Märchenfiguren nachempfunden werden. Doch Spiegelneuronen leisten nur die Vorarbeit. Ein detailliertes Bild über das Gegenüber formt sich durch unser Tun: richtig zuhören (ohne zu unterbrechen!), auf Zwischentöne achten. Nachfragen, um das eigene Bild zu prüfen. Sich probehalber in andere Gefühle (z.B. Freude, Angst, Ekel, Liebe) reinversetzen.