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Einsamkeit schadet dem Menschen Freunde sind wichtiger als der Status

Enge Bindungen verlängern das Leben

Mehr Geld, eine schicke Wohnung, Chef werden – viele Leute strampeln sich ab, um nach oben zu kommen. Da ist’s vielleicht ganz schön, aber – so scheint es – sehr lange hat man nichts davon: US- und britische Biologen stellten jetzt bei Pavianen fest, dass nicht der höhere Rang in der Gruppe das Leben verlängert, sondern enge Bindungen. Zum gleichen Ergebnis kamen auch Forscher der Brigham Young University, Utah, nach ihrer Analyse von 148 Studien zum Sterberisiko. Einsamkeit schadete demnach genauso wie Alkoholsucht, Übergewicht oder 15 Zigaretten am Tag. Der Grund: „Wenn sich jemand für andere verantwortlich fühlt oder Teil einer Gruppe ist“, so Psychologin Julianne Holt-Lunstad, „geht er wohl weniger Risiken ein.“