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Traumdeutung Nachts eifersüchtig, tagsüber streiten

Was Paare im Schlaf voneinander denken, beeinflusst nach dem Aufwachen ihre Beziehung.
Schlafendes Paar

Erzähl mir, was du geträumt hast, und ich sage dir, wie es mit deiner Beziehung weitergeht. So lässt sich zusammenfassen, was Forscher der University of Maryland in den USA entdeckten. Sie baten 61 Paare, zwei Wochen lang unabhängig von einander ein Traumtagebuch zu führen und aufzuschreiben, was sie tagsüber gemeinsam unternahmen.

Ergebnis: Träume von Seitensprüngen des Partners, Eifersucht oder anderen negativen Beziehungsthemen führten dazu, dass die Paare an den Folgetagen öfter stritten, seltener Sex hatten und weniger Vertrautheit spürten.

Die gute Nachricht: Schöne Träume, etwa vom gemeinsamen Sex, führten bei glücklichen Paaren – leider nur bei diesen – zu einem stärkeren Gefühl von Liebe und mehr Intimität. Zuvor hatte bereits das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim herausgefunden, dass in 20 von 100 Träumen, die fest liierte Menschen haben, der eigene Partner auftaucht. Solche Träume genauer zu analysieren lohnt sich offenbar.

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