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Fitness Sport zu Zweit

Mit dem Partner oder der besten Freundin bringt es definitiv mehr Spaß, sich zu bewegen. Und das Tolle ist: Beim Sport im Doppelpack stärken Sie nicht nur Kraft und Kondition, sondern auch das Miteinander. Lesen Sie mal, bei welchen Sportarten Sie was gewinnen.

Paar, Tennisschläger

Fair-Play-Regeln beim Tennis vereinbaren
Beim Klassiker unter den Duo-Sportarten können Sie sich den Ball gegenseitig zuspielen. Damit’s fair zugeht, selbst wenn sich ein Tennis-Crack und ein Anfänger gegenüberstehen, variieren Sie die Regeln: Der erfahrene Spieler darf nur von unten aufschlagen oder als Rechtshänder nur mit links spielen.
Ihr Vorteil: Fairness first – sie lernen einander besser kennen und stellen sich auf die Schwächen des anderen ein.

 

Zu zweit in einem (Ruder-)Boot
Beide trainieren Kraft und Ausdauer gleichermaßen, doch hohes Tempo braucht mehr als kräftige Muskeln und viel Puste. Typisches Duo-Problem: Asynchrone Ruderschläge bremsen das Boot aus. Die Lösung: Der Schwächere sitzt vorn, der Hintermann passt seinen Ruderschlag an. Faire Sache.
Ihr Vorteil: Die Teamarbeit klappt mit Gleichklang – und einem Kompromiss.

 

Beim Biken füreinander in die Pedale treten
Bei vielen Sportarten erschwert ein unterschiedliches Leistungslevel das gemeinsame Training. Auf dem Rad lässt sich die Zweisamkeit dagegen leicht (er)fahren: Der Fittere von beiden fährt vor und spendet seinem Mitfahrer etwas Windschatten. So spart dieser bis zu 40 Prozent Kraft!
Ihr Vorteil: Bei gegenseitiger Rücksichtnahme und Unterstützung bleibt niemand auf der Strecke.

 

Laufend ein Ziel verfolgen
Die einfachste Variante des Duo-Trainings sind gemeinsame Joggingrunden. Nachteil: Stimmt der Fitnessgrad nicht überein, macht sich das deutlich bemerkbar. Gegen permanente Unter- oder Überforderung hilft ein Trick: Einer läuft seinen eigenen Wohlfühl-Dauerlauf, der andere zieht das Tempo immer wieder für ein paar hundert Meter an. In den Trabpausen dazwischen kann der Langsamere aufholen.
Ihr Vorteil: Sie bleiben nicht aufeinander fixiert, visieren aber schlussendlich ein gemeinsames Ziel an.

 

Miteinander im Gegeneinander beim Asia-Kampfsport
Bei Karate, Kung-Fu & Co. geht’s auf den ersten Blick gegeneinander. Doch die asiatische Philosophie dahinter macht klar: Ziel im Kampfsport ist nie der Angriff, sondern die (oft waffenlose) Selbstverteidigung, ohne den Gegner zu verletzen. Der fernöstliche Mix aus körperlicher und geistiger Fitness fordert Selbstkontrolle und vor allem Respekt vor dem Gegner. Daher ist im Training viel Miteinander gefragt.
Ihr Vorteil: Sie verlieren die Anerkennung für Ihr Gegenüber weder bei Streit noch Stress.

 

Die Seilschaft beim Klettern fördert das Vertrauen
Wer in der freien Natur oder in einer Halle die Wände hochgeht, kräftigt alle Körpermuskeln und stärkt Mut und (Selbst-)Vertrauen. Weil man immer zu zweit klettert, spielt das Zwischenmenschliche buchstäblich eine tragende Rolle: Während der eine in die Höhe kraxelt, sichert ihn der andere per Seilzug gegen einen Sturz. So schafft das Seil eine verlässliche Verbindung.
Ihr Vorteil: Das Gefühl, sich bei diesem Trainingspartner fallen lassen zu können. Auch im Alltag.

 

Den gemeinsamen Takt beim Tanzen finden
Ob Salsa oder Tango, Quickstep oder Flamenco, Rumba oder Jive – beim Tanzen bewegen wir uns gemeinsam im Rhythmus der Musik, geben uns unseren Gefühlen hin und lassen uns aufeinander ein. Meist übernimmt der führende Herr die Regie, und sie gibt sich mit höchster Aufmerksamkeit seiner Führung hin.
Ihr Vorteil: Wer ähnlich tickt, spürt eine Verbundenheit, kann sich dem anderen gegenüber leichter öffnen und seine Gefühle zeigen – nicht nur auf dem Tanzparkett.


Mit Skilanglauf in der Erfolgsspur bleiben
Bei der Wintervariante des Nordic Walking geht niemand seiner eigenen Wege: Der klassische Skilanglauf sieht keine Ausweichmanöver vor. In der Loipe laufen Sie im Diagonalschritt hintereinander her. Der gemeinsame Weg in den zwei Spuren ist das Ziel.
Ihr Vorteil: Keine Gelegenheit für egozentrische Fluchten. Sie bleiben zusammen und weichen nicht vom Weg ab. Und das langfristig.

 

Autor:
Michaela Rose