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Tipps Vitaminpräparate oder Obst?

Das eine Lager verteufelt die Powerstoffe aus der Dose, das andere lobt sie in den Himmel. Aber brauchen wir sie wirklich? Zwei Experten nennen Pro und Kontra.

Pillen oder Vitamine

Gesundheit aus Kapsel, Pulver oder Brausetablette: Fast jeder dritte Deutsche greift laut Nationaler Verzehrstudie aus dem Jahr 2008 regelmäßig zu künstlichen Vitaminen. Frauen zwischen 35 und 50 Jahren setzen ganz besonders auf die „Gesundheit to go“. Kein Wunder: Vitamine – allein schon in diesem Wort steckt Verheißung, steht das lateinische „vita“ doch für Leben. 20 Vitamine kennt die moderne Wissenschaft, 13 von ihnen gelten als lebensnotwendig. Diese kann der Organismus nicht selbst bilden.

Info

INTERNET: www.giveev.org. Die GIVE – Gesellschaft zur Information über Vitalstoffe und Ernährung e.V. klärt über die wissenschaftlichen Hintergründe von Vitaminen auf und gibt Tipps für den Alltag.

BUCHTIPP: Heinz Knieriemen: „Vitamine, Mineralien, Spurenelemente: Gesund und fit mit Vitalstoffen. Ein kritischer Ratgeber“, AT-Verlag, 165 Seiten, 9,95 Euro. 

Ihre Aufgabenvielfalt ist kaum zu überblicken: Vitamine sind zum Beispiel das A und O des Zellstoffwechsels, sorgen für frische Blutkörperchen und Zellennachschub oder sind am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt. Kaum ein Weg führt noch vorbei an den vielversprechenden Packungen: In Apotheke, Drogerie und Lebensmitteldiscount locken Spezialmischungen für Kinder, Schwangere, Rheumatiker und Krebskranke. Doch wie viel Sinn macht die Extraportion Vitamine aus Pillen? Reicht es nicht, frisches Obst und Gemüse zu knabbern? Zwei Experten im Spannungsfeld zwischen Pro und Kontra: Lesen Sie ihre Argumente und ihr Fazit.    

 

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Autor:
Dorothea Palte