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Nährstoffe Vitamin E als Schutzschild

Klar sind alle Vitamine wichtig, aber wo steckt dieses eigentlich drin? Unsere Serie liefert Ihnen alle Infos - und Rezepte.
Vitamin E

Der Radikalen-Fänger

Vitamin E fungiert als Schutzschild bei unzähligen biochemischen Vorgängen in den Zellen und Zellwänden und bewahrt sie vor der Zerstörung. Denn es wirkt auch gegen sogenannte freie Radikale (aggressive Sauerstoffverbindungen). Außerdem fördert es den Energiestoffwechsel und die Bildung roter Blutkörperchen. Vitamin-E-Mangel tritt bei gesunden Menschen und vollwertiger Ernährung kaum auf. Stillende Frauen sollten auf ihre Vitamin-E-Versorgung achten, damit der Säugling über die Muttermilch genug bekommt.

 

Da steckt’s drin

Pflanzliche Öle, aber auch Mandeln, Weizenkeime und Eigelb enthalten reichlich Vitamin E. Bei den Gemüsen liegen Schwarzwurzeln und Paprika im vorderen Bereich. Der Vitamin-E-Gehalt tierischer Lebensmittel hängt von der Ernährung der Tiere ab, ist aber generell niedrig.
Tagesbedarf: Frauen benötigen 12 Milligramm Vitamin E. Diese Menge entspricht zum Beispiel 100 Gramm Tofu. Ein Esslöffel Weizenkeimöl versorgt den Körper sogar mit 18,5 Milligramm. Genug Vitamin E für den Tag liefert eine Portion unseres Salats. (Rezept auf nachfolgender Seite)

 

Tofu für jeden Geschmack

Falls Sie noch denken, Tofu könne nur langweilig schmecken, gucken Sie sich mal in Bioläden und Naturkostabteilungen um. Inzwischen gibt es den Vitamin- E-reichen Sojakäse auch mit Nusskruste, geräuchert oder mit Kräutern. Die pure Variante vor dem Verzehr einige Stunden in Sojasoße einlegen, das bringt Aroma.

 

Gut geölt läuft’s besser

Jetzt im Sommer essen wir sowieso gern Salate – da passen selbst gemixte Dressings mit pflanzlichen Ölen. Weizenkeimöl hat einen kräftigen, getreideartigen Geschmack, Sesamöl einen leicht nussigen. Sehr mild: Sonnenblumenöl. Probieren Sie sich durch – Vitamin E ist in jedem Fall drin.