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Fußpflege Hilfe bei Fuß- und Nagelpilz

Welche rezeptfreien Heilmittel helfen wirklich? Wann fragen Sie besser den Arzt? Das verrät unsere Serie. Diesmal: Fuß- und Nagelpilz.

Nagelpilz

Die nackte Zahl beeindruckt wenig: Rund zehn Millionen Deutsche leiden unter Fußpilz. Doch was bedeutet das denn? Beispielsweise, dass sich im Schwimmbad auf einem Quadratmeter bis zu 1500 infizierte Hautschuppen befinden. Brrrr! Da hilft nur eins: sich gut schützen.
In Bädern, Saunen oder im Hotelzimmer sollten Sie deshalb stets Schuhe tragen, beim Schuhkauf immer Socken. Vorsicht ist auch im eigenen Haushalt geboten. Pilze und ihre Sporen können nämlich im Wäschekorb auf andere Kleidung übergehen. Erst bei einer 60-Grad-Wäsche werden sie vernichtet.
Fuß- und Nagelpilze sind zwar nicht lebensbedrohlich, sollten aber trotzdem behandelt werden. Denn von allein verschwinden sie nicht. Brennen und Jucken zwischen den Zehen beziehungsweise trübe, weiß bis gelb verfärbte Nägel sind die ersten Anzeichen. Wer nichts unternimmt, riskiert, dass sich der Pilz ausbreitet und andere Keime ein leichtes Spiel haben.
Bei der Selbstbehandlung ist es wichtig, die vorgeschriebene Anwendungsdauer von Salbe oder Lack einzuhalten, sonst kommt der Pilz schnell wieder.

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Autor:
Eva Möller-Hübbe