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Wohlfühl-Tipps Tipps für gesundes Wohnen

Zu Hause ist ein Ort, an dem man sich wohlfühlt. Alle Sorgen und Ängste sind vergessen – hier heißt es abschalten und entspannen. Doch was passiert, wenn man sich in den eigenen vier Wänden krank und schlapp fühlt? Migräne, Atemnot und Müdigkeit sind nur einige Beschwerden mit denen heutzutage immer mehr Menschen zu kämpfen haben. Schimmel, Schadstoffe und Gerüche in der Wohnung können mögliche Ursachen sein und auf Dauer gesundheitliche Schäden mit sich bringen. Wir haben für Sie einige Tipps, damit Sie in Zukunft wieder gerne nach Hause kommen.
Frau ist zu Hause auf dem Sofa und ist müde und krank aufgrund von Schadstoffen

Tief durchatmen

Bis zu 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir in geschlossenen Räumen. Je mehr Leute sich in einem Raum befinden, desto schneller wird die Luft verbraucht. Es wird „stickig“! Wir reagieren darauf mit Müdigkeit und verringerter Leistungsstärke. Nun heißt es: Fenster auf und durchlüften. Mehrmals am Tag sollte man die Fenster ganz öffnen und frische Luft hinein lassen. Wichtig: Heizkörper während des Stoßlüftens herunter drehen, das spart Energiekosten.
 

Temperatur messen

Nicht zu warm, nicht zu kalt – das gesunde Mittelmaß ist hier gefragt. Zwischen 19 – 22 Grad sollte die Zimmertemperatur liegen, damit die Qualität des Raumklimas gesichert ist. 
 

Auf die Feuchtigkeit achten

Besonders im Winter ist auf die Luftfeuchtigkeit zu achten. Zu feucht bedeutet Schimmelbefall in der Wohnung, zu trocken kann auch zu Beschwerden führen. Luftbefeuchter sind aufgrund von Verkeimungen nicht unbedingt sinnvoll um das Problem zu lösen. Eine perfekte Luftfeuchtigkeit liegt bei 50Prozent. 
 

Grün, grüner, durchatmen

Zimmerpflanzen machen Ihr Zuhause nicht nur gemütlicher, sondern sind auch ideale Helfer im Kampf gegen verbrauchte Luft. Pflanzen nehmen das ausgeatmete CO2 auf und geben frischen Sauerstoff ab. Beispielsweise ist ein Töpfchen Efeu der beste Benzol-Vernichter unter den Pflanzen und damit für einen Raucherhaushalt super geeignet. Aber auch der Drachenbaum und die Aloe Vera-Pflanze sorgen für frische Luft. 
 

Weg mit dem Gestank

Volle Aschenbecher, penetrante Kochgerüche oder aggressive Putzmittel – das sind nur ein paar Beispiele für unangenehme Gerüche, die unsere Luft belasten. Gerüche, die wir als unangenehm empfinden, lösen ein Gefühl der Unbehaglichkeit aus. Hören Sie auf Ihren Körper und nehmen Sie das Gefühl ernst. Generell sollten Sie beim Kochen eine starke Dunstabzugshaube verwenden und für Durchzug sorgen.  
 

Vorsicht beim Möbelkauf

Gift- und Schadstoffe befinden sich in fast jeder Wohnung. Viele von ihnen sind uns nicht bewusst, nehmen aber trotzdem Einfluss auf unsere Gesundheit. Bei Kleber, Lacken oder anderen chemischen Mitteln weckt nur schon der Geruch in uns ein Warnsignal – das kann nicht gesund sein. Jedoch verstecken sich auch in Dämmstoffen, Möbeln und Wandfarben viele Schadstoffe, die wir nicht sehen oder riechen können. 
 
Der TÜV Nord bietet eine Analyse-Methode an, mit der man den gefährlichen Stoffen auf den Grund gehen kann. Nach einem Test bei Ihnen zu Hause erhalten Sie einen ausführlichen Bericht über eine umfangreichde Stoffpalette in Ihrer Wohnung, die Auslöser für ihre Beschwerden sein könnten. Mehr Infos unter www.tuev-nord.de erhältlich.
 

Achtung bei Kunststoffen

Ein flauschiger Teppich macht das Eigenheim um einiges gemütlicher.  Doch sollten Sie sich beim Kauf nicht vom kuscheligen Eindruck täuschen lassen und lieber auf ihren Geruchssinn hören. Dringt ein unangenehm chemischer Duft aus den Produkten, kann man davon ausgehen, dass sich giftige Weichmacher oder andere ungesunde Stoffe darin befinden. Trauen Sie Ihrer Nase und weichen Sie stattdessen auf ein schaddstofffreies Produkt aus.
 
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