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Wie gut kennen Sie sich aus? Schlafmythen und Wahrheiten

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Schlafmythen und Wahrheiten

1 Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste

Richtig ist, dass die wichtigen, erholsamen Tiefschlafphasen im ersten Drittel der Nacht besonders intensiv sind. Ob man diese Phasen vor oder nach Mitternacht durchlebt, ist dabei aber nicht so wichtig.

2 Siesta ist typisch südländisch

Falsch! Siesta-Europameister sind wir Deutschen. Rund 21 Prozent der Deutschen halten regelmäßig einen Mittagsschlaf, in Italien sind es nur ca. 16 und in Spanien ca. 8 Prozent.

3 Bei Vollmond kann man schlecht schlafen

Ja und nein. Die Mondphasen sind nicht daran schuld, wenn wir eine unruhige Nacht haben. Doch kann es, so die Schlafforschung, bei sehr sensiblen Menschen sein, dass die Helligkeit einer klaren Vollmondnacht den Schlaf stört.

4 70-Jährige brauchen weniger Schlaf als 40-Jährige

Jein... Ab dem fünften Lebensjahrzehnt kann die Schlafdauer abnehmen, Tiefschlafphasen verkürzen sich, der Schlaf wird „brüchiger“. Ein- und Durchschlafprobleme nehmen zu. Doch das Bedürfnis nach Ruhe bleibt auch im Alter gleich. Deshalb halten ältere Menschen häufiger tagsüber Nickerchen und kommen so am Ende dann doch auf ihre Schlafzeit.

5 Der Ammenschlaf ist ein Ammenmärchen

Aber nein. Dass Mütter vom kleinsten Quäken ihres Babys erwachen, während Väter meist friedlich weiterschlafen, ist mehr als eine Laune der Natur. Auch während wir schlafen, reagieren wir instinktiv auf Geräusche, die für uns wichtig sind – wie eben der Mucks des eigenen Kindes. Weshalb Väter da seltener aufwachen, weiß man aber nicht.

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