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Gesundheit Sitzen Sie es nicht aus

Ab 50 hat fast jeder Hämorrhoiden, doch niemand mag darüber sprechen. Müssen Sie auch nicht. Nur schlauer essen.
Gesunde Ernährung gegen Hämorrhoiden

Normalerweise verschließen sie als ringförmiges Gefäßpolster den After. Doch wenn sie sich ver­ größern, werden sie zum Problem: Sie jucken, näs­ sen, brennen. Der Arzt nennt es Hämorrhoidal­ leiden. Ursache ist oft die körperliche Belastung während einer Schwanger­ schaft oder eine Schwäche des Bindegewebes – meist aber zu starkes Pressen beim Stuhlgang. Darum schafft eine ballaststoffrei­ che Ernährung (dann flutscht es besser) schnell Abhilfe. Einfacher Trick, prima Wirkung: möglichst oft Vollkornbrot, Rohkost, Naturreis und Hülsen­ früchte wie Linsen oder Kichererbsen essen.

Schnelle Hilfe mit der richtigen Ernährung

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Auch bei starkem Juck­ reiz oder Brennen kann es helfen, die Ernährung umzustellen und auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel zu verzichten. Dazu zählen Kaffee, Tee und Cola (wegen des Koffeins), Vita­ min­C­haltige Speisen und Getränke, alkoholische Getränke, Nüsse, Tomaten und scharfe Gewürze. Zur Selbsthilfe eignen sich verschiedene Zäpfchen und Cremes, beispielsweise „Hametum“ aus der Apo­theke. Der in dieser Salbe enthaltene Extrakt von Hamamelis­Blättern (Zau­ bernuss) stillt den Juckreiz, er wirkt entzündungs­hemmend und blutstillend. Der Arzt kann auch kortisonhaltige und bei Bedarf pilzhemmende Salben verschreiben. Und in – glücklicherweise – sel­tenen Fällen wird er einen Eingriff empfehlen.