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Omega-3-Fettsäuren Öl ins Feuer gießen

Viele ernste Krankheiten haben einen gemeinsamen Auslöser: Inflammasomen. Omega-3-Fesäuren können sie stoppen.
Öl
Diabetes, Alzheimer, Arterienverkalkung, Gicht und entzündliche Darmkrankheiten wie Morbus Crohn haben etwas gemeinsam: Bei der Entstehung all dieser Krankheiten spielen sogenannte Inflammasomen eine Schlüsselrolle. Diese Eiweißkomplexe sind so etwas wie die Feuerteufel unseres Abwehrsystems. Der Körper bildet sie immer dann, wenn er gegen äußere Feinde wie Viren oder Bakterien ankämpfen muss. Doch neue Studien zeigen, dass die Eiweißkomplexe nicht nur als Antwort auf äußere Feinde entstehen, sondern auch, wenn im körpereigenen Stoffwechsel etwas schiefläuft.
 
Häufen sich beispielsweise Harnsäurekristalle im Gewebe oder den Gelenken an, so können sie einen Gichtanfall auslösen. Ähnliches geschieht, wenn im Gehirn ein bestimmter Typ des Eiweißstoffes Beta-Amyloid gebildet wird. Dann lösen Inflammasomen die Entstehung von Alzheimer aus. Auf welche Weise genau die Eiweißkomplexe diese und andere Brände entfachen, ist noch nicht bekannt. Dennoch wird bereits an Medikamenten gearbeitet, die solche unerwünschten Entzündungsreaktionen im Keim ersticken.
Im Zuge der Inflammasomen-Forschung zeigte sich aber, dass es bereits etwas gibt, das die Eiweiße in Schacht hält: Omega- 3-Fesäuren. Besonders viel davon steckt in Leinöl (bis 70 %), Hanföl (17 %) und fettem Seefisch (ca. 2 %).