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Anti-Baby-Pille Darf ich die Pille durchgehend einnehmen?

Die Anti-Baby-Pille ist seit 1961 das Verhütungsmittel Nummer eins in Deutschland. Fast jede Frau hat schon mal auf die Wunderpille zurückgegriffen. Doch was passiert eigentlich, wenn man die Anti-Baby-Pille länger oder durchgängig einnimmt?
Anti-Baby-Pille

Wir kennen es fast alle: 21 Tage nehmen wir die Pille ein um dann eine Woche später die Menstruation zu bekommen. So ist der Zyklus, wenn der Hormonhaushalt steigt und abfällt. In einigen Lebensphasen kann man die Regelblutung einfach nicht gebrauchen. Vor dem Strandurlaub, wichtigen Prüfungen oder einem entspannten Wellness-Wochenende mit der besten Freundin sind nur einige Beispiele. Wenn Sie die Pille jedoch nicht absetzen und über einen längeren Zeitraum durchgehend einnehmen, können Sie ihren Zyklus austricksen und die Regelblutung verhindern. Doch welche Vor- und Nachteile hat das für den Körper?

Vorteile zum Wohlfühlen

Wie schon erwähnt, liegt ein großer Vorteil darin, dass man sich bei ungünstigen Gelegenheiten wie einer Reise, sportlichen Veranstaltungen oder großen Festen keine Gedanken machen muss. Außerdem bleiben Unterleibsschmerzen, Stimmungsschwankungen, Migräne und Wassereinlagerungen aus. Bei manchen Erkrankungen zählt das Durchnehmen der Pille sogar als Therapie. Beispielsweise wuchert bei der Endometriose die Gebärmutterschleimhaut und durchläuft die regulären Menstruationszyklen. Wird die Pille durchgenommen, werden die schmerzhaften Symptome vermindert.

Nachteile für den Körper

Bei einer Langzeiteinnahme der Anti-Baby-Pille sind bislang keine schwerwiegenden Nachteile bekannt. Teilweise müssen Frauen mit Zwischenblutungen rechnen. Nun besteht die Möglichkeit, diese Blutungen zu akzeptieren und zu hoffen, dass es sich mit der Zeit legt oder man beendet die Langzeiteinnahme und erzwingt eine Abbruchblutung. Fakt ist: Die monatliche Blutung, die eine Frau während der Pillenpause bekommt, ist kein natürlicher Prozess. Vielmehr ist es eine Abbruchblutung, die erzwungen wird, um die Gebärmutterschleimhaut auszuscheiden, nachdem es nicht zur Befruchtung kam.

Wichtig: Klären Sie mir ihrem Frauenarzt die genauen Risiken für sich ab. Speziell bei hohem Blutdruck und Gerinnungsstörungen sollten Sie einen Arzt aufsuchen, da die möglichen Nebenwirkungen für jede Frau individuell abgeklärt werden müssen.

 

 

 

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