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Medizin Hightech fürs Herz

Durch die technische Entwicklung ist die Medizin heute schnell in der Lage, Herzleiden zu erkennen und zu behandeln. Mit diesen Techniken kann der Arzt kranke Herzen aufspüren und ihnen helfen, wieder gesund zu werden.

EKG

EKG: Diese klassische Untersuchung misst die elektrischen Ströme, die bei jedem Herzschlag auftreten, über Elektroden auf der Haut. So erkennt der Arzt einen akuten oder älteren Infarkt. Neben der Ruhe-Elektro kardiographie erleichtern Belastungs- und Langzeit-EKG die Diagnose.

Echokardiographie: Diese Ultraschalluntersuchung (ohne Strahlenbelastung) zeigt das Pumporgan bei der Arbeit. Der Arzt kann mit ihr z. B. die Größe der Herzhöhlen und die Funktion des Herzmuskels sowie der Herzklappen beurteilen.

MRT und CT: Mithilfe von Magnetresonanztomographie und der Computertomographie lassen sich Aufnahmen vom Körperinneren machen. Beim Kardio-MRT werden die Bilder mit Magnetfeldern und Radiowellen erzeugt. Beim Kardio-CT umkreist eine Röntgenröhre den Körper und produziert Schichtbilder. Die Aufnahmen geben z. B. Auskunft über die Funktion der Herzklappen oder die Durchblutung und Größe des Herzens.

Katheter-Untersuchung: Durch ein Blutgefäß in der Leiste führt der Arzt einen dünnen Kunststoffschlauch zum Herzen. Nach Einspritzen eines Kontrastmittels kann er Herz und Herzkranzgefäße per Röntgen untersuchen. Im Rahmen der Untersuchung ist es möglich, verengte Adern zu erweitern oder mit einer Gefäßstütze (Stent) zu stabilisieren.

Stent: Nach dem Aufdehnen eines verengten Herzkranzgefäßes mit einem Ballonkatheter können diese Gefäßstützen verhindern, dass sich die Ader wieder verschließt. Die winzigen Gitterröhrchen bestehen aus speziellen Metalllegierungen. Nach vier bis sechs Wochen wächst eine dünne Gefäßhaut über das Röhrchen.

Bypass: Bei dieser OP überbrückt der Chirurg ein verengtes oder verstopftes Herzkranzgefäß durch eine Umleitung. Das garantiert, dass das Herz auch hinter der verstopften Stelle wieder mit Blut versorgt wird. Als Überbrückung dient z. B. ein kleines Stück der eigenen Beinvene, das auf die Herzkranzarterie genäht wird. Bypässe halten viele Jahre.

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