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Emotionen Raus aus dem Gefühlschaos

Effektive „Feel-good-Tipps“ lassen eine miese Stimmung schnell wieder in den Plusbereich klettern und den Körper angenehm relaxen.
Frau emotionen

Angst stresst das Herz, bringt es zum Rasen und Stolpern

Nervenruhe-Tee

20 g Baldrianwurzel mit je 10 g Hopfenzapfen, Melissen-, Pfefferminzblättern und 5 g Pomeranzenschale mischen (alles Apotheke). 3 TL mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen, ziehen lassen, abseihen. 3-mal täglich 1 Tasse trinken.

Yoga-Uebung
Yoga-Übung Halasana (der Pflug)

Auf den Rücken legen, mit den Handflächen abstützen. Die Beine in die Kerzenstellung heben, langsam über den Kopf nach hinten schieben und so weit es geht strecken. Kurz verharren. Dann die Knie beugen, langsam wieder zurückkommen. Zum Schluss mit aufgestellten Beinen locker hinsetzen, Kopf zwischen den Knien hängen lassen. 3-mal.

 

Ruhe-Säckchen

Vor dem Einschlafen ein Leinensäckchen mit je 1 Teil getrocknetem Rosmarin, Salbei und Thymian (Apotheke, nicht Gewürzregal) neben das Kopf kissen legen. Nach 2 Wochen die Inhaltsstoffe erneuern.

Dhyani-Mudra

Beide Hände wie Schalen in den Schoß legen. Die linke liegt auf der rechten, die beiden Daumen berühren sich an den Spitzen – Hände und Daumen bilden fast ein Körbchen mit Henkel. Augen schließen, den Blick auf einen imaginären Punkt zwischen den Augenbrauen richten. Beim Einatmen an das Wort „Frieden“, beim Ausatmen an das Wort „Ruhe“ denken.

EXTRA-TIPP
Bei plötzlichem Herzrasen die Nase zuhalten. Luft bei geschlossenem Mund in die Nase pressen und den Druck einige Sekunden aufrechterhalten. Das erhöht den Druck im Brust- und Bauchbereich und stoppt den Anfall.

 

Wie entstehen Gefühle?

Gefühle bilden sich in Mikrosekunden. Irgendetwas passiert, weckt bestimmte Gedanken. Das Gehirn reagiert mit einer chemischen Reaktion. Diese wiederum ruft bei uns eine emotionale Antwort hervor Ärger, Angst oder Freude. Der Diplom -Psychologe Dr. Harlich Stavemann, Leiter des Instituts für Inte grative Verhaltenstherapie (IVT) in Hamburg: „Für unsere Gefühle, einschließlich der belastenden und unwillkommenen, sind nicht bestimmte Personen, Ereignisse oder Situationen verantwortlich, sondern unsere eigenen Werturteile.“ Im Umkehrschluss heißt das: Wir sind unseren Gefühlen nicht ausgeliefert, sondern selbst für sie verantwortlich. Deshalb können wir sie durch unser Verhalten direkt beeinflussen und neu formen.

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Autor:
Dorothea Palte