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Gesundheit Die vier Säulen des Immunsystems

Warum erwischt es die einen ständig, während andere fast nie krank werden? Das hängt von vier Faktoren ab. Sie bestimmen, wie gut unser Abwehrsystem funktioniert.

Frau schläft

1. Guter Schlaf

In der internationalen Klassifikation werden mehr als 80 verschiedene Schlaf-wach-Probleme unterschieden. Bei uns in Deutschland leidet etwa jeder Vierte unter Schlafstörungen. Die häufigsten Gründe sind Doppelbelastung durch Job und Familie, seelische Probleme und falsche Gewohnheiten wie unregelmäßige Schlafenszeiten. Nicht jedes Wachliegen bedarf einer Behandlung. Aber wer länger als sechs Wochen nicht richtig schlafen kann und tagsüber müde ist, sollte dagegen etwas unternehmen. Helfen kann eine neue Therapie, entwickelt von Schlafforscher Dr. Tilmann Müller und seinem Team an der Universität Münster:

Machen Sie Druck

Basis der neuen Schlaftherapie ist die Schlafbeschränkung (Schlafkompression). Die Zeit, die Sie im Bett verbringen dürfen, wird in den ersten drei Wochen auf sechs Stunden pro Nacht reduziert. Das bewirkt einen Entzug, der tagsüber einen Schlafdruck aufbaut. Effekt: Sie fühlen sich abends echt müde.

Tipps und Tricks für einen erholsamen Schlaf
Frau schläft

Was tun, wenn man einfach nicht zum schlafen kommt? Damit Sie endlich wieder Ihre Ruhe finden haben wir für Sie wertvolle Tipps für einen gesunden Schlaf.

Bleiben Sie im Rhythmus

Ob wir den Schlaf als erholsam erleben, hängt nicht nur vom Schlafdruck ab. Auch unser individueller Schlafrhythmus spielt eine Rolle. Er beruht auf relativ festen Zubettgehzeiten. Schon ein einmaliges Ausschlafen am Wochenende bringt den Rhythmus durcheinander. Wichtig ist deshalb, dass Sie zu bestimmten Zeiten ins Bett gehen und aufstehen.

Überbrücken Sie Tiefs

Was tun, wenn Sie tagsüber hundemüde werden? Verzichten Sie auf ein Nickerchen und lenken Sie sich ab. Auch Kaffee ist erlaubt, ebenso grüner oder schwarzer Tee. Aber nur bis 16 Uhr.

Genießen Sie den Tag

Wer nur noch arbeitet und sich sonst nichts gönnt, zieht sich auch abends immer mehr zurück. Aber je weniger Abwechslung Sie tagsüber haben und je weniger Sie sich bewegen, desto schlechter schlafen Sie. Nehmen Sie sich jeden Tag etwas vor, das Ihnen Spaß bringt. Aber es bitte dann auch umsetzen!

Meiden Sie Schlafkiller

Finden Sie heraus: Was stört Ihren Schlaf? Ist es das Glas Wein zu viel am Abend? Ein schweres Essen oder das Nickerchen vor dem Fernseher? Schon fünf Minuten schlummern kann den Schlafdruck um drei bis vier Stunden hinausschieben. Wer dauerhaft zu wenig schläft, schwächt seine Abwehr.

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