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Gesundheit Risikofaktor Blutdruck

Er ist der größte Risikofaktor für Herz und Nieren. Doch nur die wenigsten wissen über ihren Blutdruck wirklich Bescheid. VITAL beantwortet für Sie die zehn wichtigsten Fragen

Es gibt diese beneidenswerten Menschen, die selbst bei klirrender Kälte nicht frieren. Wer denkt da schon an Bluthochdruck? Und diese Tage, an denen man das Gefühl hat, irgendwie nicht richtig wach zu sein – steckt da immer zu niedriger Blutdruck dahinter? Ist das ungesund? Was da – je nach Höhe – dem einen die Purpurröte, dem anderen die Kreidebleiche ins Gesicht treibt, scheint eine große Unbekannte zu sein. Gerade mal 29 Prozent der Deutschen, so eine Umfrage der DAK, kennen ihre aktuellen Blutdruckdaten. Dabei gilt schon ein Wert über 120/80 mmHg (sprich: „120 zu 80“) als ein Hochrisikofaktor. Die Einheit mmHg ist dabei ein historisches Überbleibsel und bedeutet: 1 mmHg ist der Druck, den ein Millimeter (mm) einer Quecksilbersäule (Hg) ausübt. Umgerechnet entsprechen 1 mmHg genau 0,00133 bar.

Zahlenspielereien, die jedoch nicht darüber hinwegtäuschen können, dass 44 Prozent aller deutschen Frauen innerlich „auf 180“ sind – ohne es zu wissen. „Nur etwa die Hälfte aller Hochdruckfälle wird entdeckt“, schätzt der Kardiologe Prof. Michael Böhm vom Uniklinikum des Saarlandes. Ähnlich sieht es beim zu niedrigen Blutdruck (Hypotonie) aus. „Damit leben rund vier Prozent der Bevölkerung“, sagt Prof. Dieter Klaus von der Deutschen Herzstiftung. Sehr häufig trifft er junge, schlanke Frauen. Aber ab wann ist hoch zu hoch, wann niedrig zu niedrig? VITAL beantwortet die wichtigsten Fragen und präsentiert neue Forschungsergebnisse.

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