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Tipps vom Experten Die richtige Verhütung

Die meisten Frauen denken, Sie wüssten alles über Verhütung. Falsch!, zeigt eine Studie. Vor allem bei den neuen Methoden hapert es. So verhüten Sie sicher von 20 bis 50+ .

Paar im Bett

Mit unseren Freundinnen reden wir über Sexspielzeug, ohne rot zu werden. Wir sind schließlich aufgeklärt. Doch das Ergebnis einer aktuellen Studie der Initiative „female affairs“ für Partnerschaft, Sexualität und Verhütung von Frauen macht deutlich: Zwei Drittel der von der Gesellschaft für Konsumforschung befragten 1005 Frauen zwischen 16 und 49 Jahren verdienen für ihr Wissen in Sachen Verhütung nur die Schulnote „ausreichend“! Gynäkologin Prof. Elisabeth Merkle weiß: „Der Info-Bedarf ist nach wie vor groß, zumal sich die Situation der Frauen im Laufe ihres Lebens verändert.“ Und ständig neue beratungsintensive Verhütungsmethoden auf den Markt kommen. Drei Expertinnen erklären, was in den Dekaden 20 bis 50+ im Körper passiert, wie die typische Lebenssituation aussieht und welche Verhütung optimal passt.

Buch-Tipp & Adressen
  • „Frauen, Sex und Liebe“ von Prof. Elisabeth Merkle, Dr. Anneliese Schwenkhagen, Dr. Eva Wlodarek et al., Companions, 144 Seiten, 8,90 Euro. Dieses Buch bietet Aufklärung für erwachsene Frauen. Fundiert, klar, nie peinlich
  • www.femaleaffairs.de Internetseite der Expertinnen mit Verhütungsberater
  • www.profamilia.de Infos zu Sex und Verhütung. Broschüren zum Runterladen, Karte mit Beratungsstellen vor Ort

Welche Hormone beeinflussen die Sexualität einer Frau? Ein bunter Cocktail: Testosteron und Dopamin erzeugen die Lust, Adrenalin lässt das Herz schneller schlagen, Oxytocin wird beim Orgasmus freigesetzt. Auch Östrogene, Progesteron und Serotonin mischen mit. 

Was erklärt der Begriff Pearl-Index? Die Sicherheit einer Verhütungsmethode. Konkret: zu wie vielen Schwangerschaften es damit pro Jahr unter 100 sexuell aktiven Frauen kommt. Je niedriger die Zahl, desto sicherer.

Pille vergessen! Wann ist das am riskantesten? In der ersten Einnahmewoche. Weil die Wahrscheinlichkeit eines Eisprungs dann am größten ist – und damit auch das Risiko, ungewollt schwanger zu werden.

 

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