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Energie: Gesundheit Herzschmerz

Ich schenke dir mein Herz, ich schließe dich in mein Herz, ich fasse mir ein Herz, ich bringe es nicht übers Herz, es bricht mir das Herz: Kein anderes menschliches Organ verkörpert die Liebe und den Schmerz, den Mut und die Verzweiflung, das Leben und den Tod so radikal und poetisch zugleich. Kaum verwunderlich, dass auch aus medizinischer Sicht dem Herzen eine Schlüsselrolle zufällt.
Das Herz ist ein Organ und ist wichtig aus der Sicht von Ärzten
In allen Kulturkreisen gilt das Herz als Zentrum des Lebens – insbesondere des menschlichen Daseins. Nicht von ungefähr, denn erst wenn es stillsteht, ist das irdische Sein beendet. Solange das Herz noch schlägt, lebt ein Mensch, auch wenn sein Bewusstsein dieses vielleicht nicht mehr registriert. Auch in den südasiatischen traditionellen Schulen (tantrischer Hinduismus, Vajrayana, Yoga) sowie in der traditionellen chinesischen Medizin steht das Herz im Mittelpunkt. 
Gut zu wissen - Zahlen, die zu Herzen gehen
• Siebenmal verlieben sich Menschen im Schnitt, bevor sie heiraten.
 
• 2000000-mal verkaufte sich der Titanic-Hit „My Heart Will Go On” allein in Deutschland.
 
• 4000 Menschen tragen in Deutschland ihr Herz auf der rechten Seite.
 
• 34% höher ist das Risiko, einen Herzinfarkt in einer „konfliktreichen“ Partner- schaft zu erleiden.
 
• Rund 3000000000-mal schlägt das Herz während eines Menschenlebens.
 
• 235 Kalorien hat ein Lebkuchenherz im Schnitt.
So bildet das Herzchakra, das sich in Höhe des Herzens befindet, als viertes Energiezentrum den Kern des Chakrensystems. Es ist der spirituelle Sitz der Liebe, des Mitgefühls und der Menschlichkeit. Ein nicht richtig entwickeltes Herzchakra oder Störungen in diesem Bereich werden auf der körperlichen Ebene mit Herz- und Kreislaufbeschwerden assoziiert.
 
Das im Durchschnitt nur 300 Gramm schwere Herz ist als muskulöses Hohlorgan der Motor des Blutkreislaufes. Tagein, tagaus, 24 Stunden am Tag, pumpt es unablässig sauerstoff- und nährstoffreiches Blut über die großen und kleinen Arterien in alle Organe und in das Gewebe und sammelt zeitgleich das verbrauchte Blut wieder ein. In der Metamedizin verkörpert darum der Herzmuskel mehr als jeder andere Muskel die Anstrengungen des Lebens. Dort heißt es, Herzprobleme entstehen, wenn wir uns zu sehr für unser Glück, unsere Beziehungen, unsere Arbeit oder unseren Reichtum anstrengen müssen.
 

Das Herz muss viel aushalten

So gesehen ist es nur logisch, dass in unserer heutigen stressgeplagten, von Burn-out und Ellenbogendenken geprägten Gesellschaft auch das Herz nicht mehr unauffällig seinen Dienst ausüben will. In der Tat sind wir durch unseren Lebensstil prädestiniert für Herz-Kreislauf-Probleme. Bei uns in Deutschland erleiden jedes Jahr 300 000 Menschen einen Herzinfarkt, mehr als die Hälfte sterben daran. In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Zahl der Frauen, die zwischen ihrem 35. und 55. Lebensjahr einen Herzinfarkt bekommen, stark zugenommen. Laut der neuesten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 55 Prozent der verstorbenen Frauen in Europa an einem kardiovaskulären Ereignis gestorben (an Brustkrebs drei Prozent) und „nur“ 43 Prozent der Männer. Auch weltweit gesehen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen der häufigste Grund für gesundheitliche Beeinträchtigungen und Sterblichkeit bei Frauen– mehr als Osteoporose und Krebs zusammen.

 

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Autor:
Dr. Suzann Kirchner-Brouns