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Mit diesen sechs Maßnahmen Hörschäden vorbeugen Das Gehör nachhaltig schützen

Wir haben simple Tipps für Euch, wie das Gehör nachhaltig geschützt werden kann. Gleich mit dazu: Die modernsten Systeme in Sachen Hightech-Hörgeräte
Das Gehör schützen

Ich bleib ganz Ohr: Gehör schützen

 

Mit diesen sechs Maßnahmen könnt Ihr Euer Gehör schützen und schonen

 

1. Wattestäbchen können Schäden verursachen: Auf die übermäßige Ohrhygiene mit Wattestäbchen verzichten. Denn im schlimmsten Fall verletzen sie das Trommelfell. Nur die Ohrmuschel mit lauwarmem Wasser reinigen. 

 

2. Bei Erkältung immer nur sanft schnäuzen. Sonst werden womöglich Viren aus dem Nasen-Rachen-Raum ins Ohr gedrückt. Dann droht eine Mittelohrentzündung. Damit steigt die Gefahr für Schwerhörigkeit und Tinnitus. 

 

3. Zu Hause nicht zu laute Musik hören – schon gar nicht über Kopfhörer. 

 

4. Ohrenstöpsel und In-Ear-Kopfhörer nicht ständig über viele Stunden tragen. Beides beeinträchtigt die Belüftung im Ohr. Dann bildet sich dort Wasser, was Infektionen den Weg ebnet. 

 

5. Bei Symptomen wie Schmerzen, Hörsturz oder Ohrgeräusch (Tinnitus) möglichst schnell zum HNO-Arzt gehen. Denn rechtzeitige Behandlung vermeidet oft noch ernsthafte Schäden. 

 

6. Bei Rockkonzerten, Gartenarbeit mit lauten Geräten oder auf Baustellen am besten mit speziellen Ohrstöpseln das Gehör schützen (z. B. „Ohropax“, in Apotheken). 

 

Hightech zum Hören 

 

Analoge Hörgeräte gehören heute weitgehend der Vergangenheit an. Das sind die modernsten Systeme von Hörgeräten.

 

Digitale Technik: Hierbei steuert ein Mini-Computer Mikrofon, Verstärkung und Lautsprecher sehr fein. Damit lässt sich die Lautstärke auf ein angenehmes Maß begrenzen. Vorteile: Diese Hörhilfen können – anders als analoge – Störgeräusche ausblenden. Sie minimieren Verzerrungen und verstärkereigenes Rauschen. Das Sprachehören lässt sich bei Bedarf verstärken, der Schall so programmieren, dass er nur aus einer Richtung kommt. Kosten: ab 700 Euro je Ohr.

 

Binaurale Technik: Eine Weiterentwicklung der Digitaltechnik. Diese Hörgeräte sind per Funkverbindung miteinander gekoppelt und tauschen die Daten zwischen den beiden Ohren aus, so wie es natürlicherweise auch passieren würde. Gleichzeitig kompensieren sie unerwünschte Störgeräusche, um die Klangqualität zu verbessern. Vorteile: Das räumliche Hören ist deutlich besser. Binaurale Hörgeräte erkennen auch, wenn ihr Träger telefoniert und passen sich entsprechend an. Kosten: ab 800 Euro je Ohr.

 

Wireless-Technik: Diese digitalen Hörgeräte können sich drahtlos über Bluetooth oder Funk mit MP3-Playern, dem Fernseher, Radio, Handy oder einem modernen Festnetz-Telefon verbinden. Sie sind auch als Freisprechanlage im Auto einsetzbar. Vorteile: Die Übertragung des Audiosignals geht direkt in das Hörsystem und schließt damit Umgebungsgeräusche aus. Das ermöglicht ein hochwertiges Sprachverstehen. Kosten: ab 800 Euro je Ohr.