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Immunsystem 13 Power-Tipps für das Immunsystem

Keine Chance für die kleinen Plagegeister: Wenn Sie clever vorbeugen, schlagen Sie den Viren ein Schnippchen und kommen gesund durch den Winter. Wir verraten Ihnen 13 Tipps, die Ihnen absolute Immunpower geben.
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Ein intaktes Immunsystem wehrt zuver­lässig Erkältungen ab, klar. Um es in den nächsten Monaten bei seinen Aufgaben zu unterstützen, brauchen Sie erfreuli­cherweise nur Dinge zu beachten, die
ohnehin Vergnügen bereiten: Bewegung an der frischen Luft zum Beispiel. Ausreichend Ruhe und Entspannung. Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung. Und ein paar überraschende Kleinig­ keiten, die wir für Sie herausgefunden haben.

1. Leben Sie auf großem Fuß Erstaunlich, aber bei kalten Füßen verengen sich auch die Blutgefäße in den Schleimhäuten der Atemwege. Das drosselt die Durchblutung – und damit die Zahl der Ab­wehrzellen, die vorbeikommen, um Erreger un­ schädlich zu machen. Mit den richtigen Winter­ schuhen können Sie das verhindern. Nehmen Sie ein Paar mit dicker Sohle und eine halbe Nummer größer als sonst. So bildet sich ein Wärmepolster. Bei Eiseskälte legen Sie noch eine Schaffellsohle ein oder ziehen Sie zwei Paar dünne Socken über.

2. Küssen erwünscht Bei einem Kuss geht im Körper ein Feuerwerk der Botenstoffe los. Unter anderem setzt das Küssen Hormone und Neuro­ peptide frei, die glücklich machen und immun­ schädliche Stresshormone wie Cortisol abfangen. Andere Botenstoffe aktivieren die Killerzellen im Blut, die für das Bekämpfen von Krankheits­erregern zuständig sind.

3. Rauchen reduzieren Studien belegen, dass Raucher mit einem erhöhten Infektrisiko leben. Zum einen deshalb, weil Nikotin die Aufnahme von Sauerstoff ins Blut erschwert. Den benötigt der Körper für alle Stoffwechselvorgänge. Zum anderen enthält das Blut von Rauchern weniger Antikörper (Immunglobuline). Sie dienen der Ab­wehr fremder Substanzen und Mikroorganismen.

4. Genügend schlafen Unser Immunsystem arbeitet nachts auf Hochtouren. In den Tiefschlaf­phasen werden Wachstumshormone ausgeschüttet. Sie nutzt der Körper beim Erwachsenen zum Reparieren von Zellen und zum Stärken der Abwehr. Gönnen Sie sich rund sieben Stunden Schlaf.

5. Schleimhäute feucht halten Erkältungsviren gelangen meist über die Atemwege in den Körper. Das Risiko steigt, wenn die Schleimhäute durch die trockene Heizungsluft winzige undichte Stellen bekommen. Deshalb die Luft regelmäßig befeuch­ten: jede Stunde kurz lüften, Wasserschalen auf­ stellen. Trinken Sie mindestens anderthalb Liter am Tag. Zuckerfreier Kaugummi regt den Speichelfluss an und hält die Schleimhäute feucht. So können sich Erreger schlecht festsetzen.

6. Finger weg vom Gesicht Beim Telefonieren oder Nachdenken greifen wir oft unbewusst an die Augen oder Nase. Durchschnittlich fassen wir uns alle vier Minuten ins Gesicht! Über die Hände kön­nen die Erreger dabei auf die empfindlichen Schleimhäute übertragen werden. Wer es schafft, diese Gewohnheit aufzugeben, schneidet ihnen quasi den Weg ab.

7. Immunkur machen Vorbeugen ist die beste Medizin. Dafür eignet sich ein Trio aus Schüßler-Salzen (z. B. von DHU, Apotheke): Nr. 3, 6 und 7. So wirken sie: Nr. 3, „Ferrum phosphoricum“ D12, verbessert die Sauerstoffaufnahme in den Zellen, das stärkt die Abwehr. Nr. 6, „Kalium sulfuricum“ D6, fördert die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten, und Nr. 7, „Magnesium phosphoricum“ D6, wirkt beruhigend.

8. Raus bei jedem Wetter Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft schützt nachweislich: Bereits 30 Minuten täglich Walken oder Radfahren steigert die Aktivität der Immunzellen um bis zu 30 Prozent. Außerdem verbessert der Sauerstoff-Schub insgesamt die Durchblutung.

9. Mehr Ballaststoffe essen Sie stecken nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide und Mandeln. Ballaststoffe gelangen unverdaut in den Darm und dienen dort den nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Die sind wichtige Helfer des Immunsystems. Mehr als 60 Prozent der Abwehrzellen werden im Darm gebildet.

10. Stress abbauen Wer tagsüber viel arbeitet, baut oft Spannung auf. Negativer „Disstress“ verengt die Herzkranzgefäße, stört so die Versorgung des Herzens mit Sauerstoff und schwächt die Abwehr. Nehmen Sie sich für abends etwas vor, auf das Sie sich freuen. Probieren Sie Entspannungsmethoden aus, zum Beispiel autogenes Training.

11. Täglich „fädeln“ In der Erkältungszeit ist gründliche Zahnpflege besonders wichtig. So verhindern Sie, dass sich schädliche Bakterien im Mund ansiedeln und z. B. über wundes Zahnfleisch in den Körper gelangen. Das würde die Abwehr herausfordern. Kämen dann noch Erkältungsviren hinzu, könnte sie das überfordern. Putzen Sie sich deshalb mindestens zwei Mal täglich gründlich die Zähne und benutzen Sie täglich Zahnseide für die Zwischen­ räume und einen Zungenschaber. Sauerstoffscheu­ende „anaerobe“ Bakterien verstecken sich oft in den Zungenfurchen.

12. Abwechslung auf dem Teller Natürlich braucht der Körper auch Vitamine und Mineralien für eine starke Abwehr. Eine abwechslungsreiche, ausgewogene Mischkost versorgt Sie mit allen wichtigen Stoffen. Auch mit den Top Sieben der Vitalstoffe: Vitamin C (in Zitrusfrüchten), Vitamin E (in Mandeln), Beta ­Carotin (in Leber), Flavonoide (in Grapefruit), Zink (in Lauch), Alliin (in Knoblauch) und Selen (in Rettich).

13. Gründliches Händewaschen Das verhin­dert die Kontaktinfektion. Handflächen und Fingerzwischenräume (!) einseifen, kräftig gegen­ einander reiben. Unter fließendem Wasser abspülen und sorgfältig abtrocknen. Besonders wichtig nach Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln, nach der Toilette und vor dem Essen. Senkt laut einer US­Studie das Infektrisiko um bis zu 60 Prozent.