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Mutter Erde Heilen mit der Natur

25 Mal nur das Beste, was „Mutter Erde“ unserer Gesundheit bietet – als ABC mit Tipps und Rezepten.
Faru im Garten

ALOE VERA

Die Heilkraft steckt im Pflanzensaft
Die an Kakteen erinnernde Pflanze spendet Feuchtigkeit und wirkt entzündungshemmend. Als Salbe beruhigt die Aloe vera gestresste Haut (Rötungen, Trockenheit, Sonnenbrand). Kleine Verletzungen heilen schneller, und bei regelmäßiger Anwendung verblassen Altersflecken. Fertigprodukte (Salbe, Gel, Saft) in Apotheken erhältlich.
 
REZEPT Watte mit Wasser anfeuchten. Aloe-vera-Saft (frisch oder Apotheke) darauftröpfeln, Pickel mehrmals täglich betupfen.
TIPP Eine pflegeleichte Aloe vera als Zimmerpflanze bereithalten.
 

ARNIKA

Die Allheilpflanze aus dem Gebirge
Schon in der Klostermedizin des 12. Jahrhunderts wurde ihre entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung genutzt. Kleine Wunden, blaue Flecken oder Entzündungen im Mund lassen sich mit Arnika (Tinktur, Salbe, Gel) lindern. Arnika zählt zu den wichtigsten homöopathischen Mitteln (z.B. Arnica N Tropfen von Kattwiga).
 
REZEPT Entzündung im Mund: 1 TL Arnikablüten (Apotheke) mit 250 ml Wasser überbrühen, abkühlen lassen und damit gurgeln.
TIPP Lindert kurzzeitig auch Zahnschmerzen.
 

BALDRIAN

Hübsch, doch medizinisch interessant ist die Wurzel
Wegen seiner beruhigenden Wirkung gilt Baldrian als ideales Mittel bei Nervosität und Schlaflosigkeit. Studien haben gezeigt, dass das Kraut die Schlafqualität deutlich verbessert. Weiterer Vorteil: Er stört nicht den natürlichen Schlafrhythmus. Bei Herzrasen ohne organische Ursache (vorher ärztlich abklären) reguliert Baldrian den Herzschlag. Als Dragees und Tee in Apotheken und Drogeriemärkten.
 
REZEPT Bei Nervosität je 10 g Baldrianwurzel und Melissenblätter mit 20 g Schafgarbe (Apotheke) mischen. 2 TL davon mit 200 ml kochendem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Täglich 2 Tassen trinken, eine davon am Abend.
TIPP Baldrian nie zusammen mit verschreibungspflichtigen Beruhigungsmitteln einnehmen.
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Autor:
Dr. Suzann Kirchner-Brouns