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Kopfschmerzen Wenn die Migräne anklopft

Ist die Attacke erst mal da, helfen vor allem totaler Rückzug und Medikamente. Damit es nicht so schlimm wird, können Sie viel tun. Neue Studien zeigen Wege, um den Schmerz einzudämmen.
Frau Kopfschmerzen

Es tuckert, zieht oder hämmert – rund zwei Millionen Frauen in Deutschland kennen solche ersten Anzeichen der Migräne und ertragen sie – in der Hoffnung, dass es schnell vorbeigeht. „Doch aktuelle Studien zeigen, dass eine zu späte Einnahme von Schmerzmitteln die Attacke verlängert“, so Prof. Dr. Hartmut Göbel, Kopfschmerzexperte und Leiter der Schmerzklinik Kiel. Sobald der Schmerz sich anbahnt, sollten Betroffene zu einem geeigneten Schmerzdämpfer greifen. „Bei leichteren Attacken kommen Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen in Frage. Bei schwerer Migräne sind Triptane die Mittel der ersten Wahl.“ Bestimmte Verfahren helfen aber, Attacken von vornherein zu verhindern.   

Migräne mit der Kraft der Gedanken ausbremsen

Das kann Biofeedback, eine sanfte Methode mit einfachem Prinzip: Über Sensoren, die mit einem Computer verkabelt werden, sieht der Erkrankte auf dem Monitor z.B., wie hoch sein Hautwiderstand ist oder die Muskelspannung – und lernt, sie mithilfe der Gedanken bewusst zu senken. Mehr Infos auf www.dgbfb.de

Klarheit dank Kopfschmerz-App

Das Führen eines Kopfschmerz- Tagebuchs hilft, die typischen Auslöser und Zusammenhänge zu erkennen. Besonders leicht macht das eine App für Smartphones, ein medizinisches Mini-Programm, das Prof. Göbel mit seinem Team entwickelt hat. Mit „migraine“ können Betroffene den Verlauf der Kopfschmerzen aufzeichnen und auswerten. Hier bekommen Sie es kostenlos: für iPhones über iTunes, für Android auf migraine-app.schmerzklinik.de runterladen. 

Erfahren Sie mehr über Kopfschmerzen und lesen Sie, wie Sie mit 5 Tipps, den Schmerz in den Griff bekommen.

Autor:
Sandra Schulte