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Forschung Auslöser für Kopfschmerzen

Achtung, Kopfschmerz: Experten haben überraschende Ursachen für die Volkskrankheit entdeckt. 

kopfschmerzen

Die Hälfte aller Deutschen hat regelmäßig Kopfschmerzen. Viele nehmen das Übel einfach hin. Stress, stundenlange Arbeit am Bildschirm, ein prämenstruelles Syndrom: Solche Faktoren sind als Auslöser bekannt, aber leider kaum zu vermeiden. Andere Ursachen für Spannungskopfschmerzen und Migräne wären viel leichter auszuschalten, bleiben aber oft unbeachtet. Hier die häufigsten dieser unterschätzten und oft unbekannten „Trigger“, wie es Mediziner nennen. Und was dagegen hilft:

Ist es Migräne?

Ärzte unterscheiden zwischen 250 Arten von Kopfschmerzen.
Am häufigsten sind Spannungskopfschmerzen, gefolgt von Migräne. Diese tritt anfallsartig, meist einseitig und viel intensiver auf als der Spannungskopfschmerz. Bewegung verstärkt Migräne. Meist wird sie von Übelkeit und Erbrechen begleitet.

 

Duftstoffe Intensive Gerüche können Migräne hervorrufen oder sogar verstärken. Eine US-Studie mit 1207 Patienten im Kopfschmerz-Zentrum von Atlanta ergab: In 44 Prozent der Fälle lösen Parfüms oder Aromen eine Schmerzattacke aus. Duftstoffe sind aber überall – ob in Waschmitteln oder Kosmetika. Was tun? Meiden Sie Parfüms, stark duftende Reiniger, Seifen, Raumerfrischer. Bitten Sie Kollegen, auf kritische Düfte zu verzichten und für Frischluft zu sorgen.  

Speiseeis Der „Eiscreme-Kopfschmerz“ ist weit verbreitet – jeder dritte Konsument spürt Sekunden nach dem ersten Schlecken ein Stechen im Kopf. Eine Theorie besagt, dass sich durch den Kältereiz die Blutgefäße im Gehirn verengen und so den Schmerz auslösen. Das hilft: Eis langsam essen, so wenig wie möglich gegen den Gaumen drücken.  

Blutzucker Fasten und Diäten sind für Kopfschmerzgeplagte ungeeignet. Denn Hunger lässt den Blutzuckerspiegel sinken, und diese Schwankungen können „Zucker-Kopfweh“ auslösen. Tipp: Regelmäßig kleine Portionen essen – am besten Vollwertkost, kein Weißmehl.   

Haarspangen Das Bindegewebe am Kopf ist von Schmerzfasern durchzogen. Wird das Haar zu straff gebunden, reizt das die Muskeln. Ähnlich wirken enge Hüte, Stirnbänder und schwere Ohrringe. Was tun? Verzichten Sie auf eng sitzende Kopfbedeckungen und straffe Frisuren, besonders bei dicken schweren Haaren.

Magnesium Magnesiummangel beeinflusst den Stoffwechsel im Gehirn ungünstig und fördert Migräne. Achten Sie also auf magnesiumreiche Kost: viel Spinat, Nüsse und Vollkornprodukte essen. Nehmen Sie eventuell Magnesium-Präparate (300 mg pro Tag) ein.    

Zahnschäden Schiefe oder kranke Zähne bzw. eine Verkrampfung der Kiefer im Schlaf können Kopfweh erzeugen. Was tun? Ein Zahnarzt oder Kieferorthopäde kann mit einer Beißschiene gegen Zähneknirschen, einer Spange oder mit Zahnersatz helfen.   

Flüssigkeitsmangel Wenn man zu wenig trinkt, wird das Blut dick, die Sauerstoffversorgung sinkt, der Kopf brummt. Trinken Sie zwei bis drei Liter am Tag. Aber möglichst wenig Kaffee und Schwarztee, weil deren Koffein auch zu Kopfschmerzen führen kann.   

Schnelle Hilfe bei Kopfschmerzen gibt's bei fem.com 

Oft sind die Schmerzen schon keine Kopfschmerzen mehr, sondern man spricht von Migräne. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Migräne und was man gegen den immer wiederkehrenden Schmerz tun kann.