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Kinderkrankheiten Zahnschmerzen bei Babys und Kindern

Ihr Baby weint, weil es Zahnschmerzen hat - die ersten Milchzähne kommen langsam durch. Bei Ihrem Kind drückt es ständig im Mund, es schmerzt - die ersten Schneide- oder Backenzähne wachsen oder Karies hat sich eingeschlichen. Zähne sind ein Leben lang ein wichtiges Thema im Leben von Groß und Klein.

Tipps bei Zahnschmerzen von Babys und Kindern

Wer kennt das nicht: Geplagt von Zahnschmerzen und dem Wissen, dass wir eigentlich den Zahnarzt aufsuchen müssten, meiden wir ihn dennoch und hoffen darauf, dass die Zahnschmerzen von alleine wieder verschwinden. Angst vor dem Zahnarzt ist weit verbreitet und oft reicht schon das Geräusch des Bohrers um uns in Angst und Schrecken zu versetzen. Damit Ihre Kinder schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt gar nicht erst erleben, ist eine regelmäßige Vorsorge sinnvoll. Denn gesunde Zähne sind schöne Zähne!

Zahnschmerzen bei Babys und Kindern

Oftmals ist leider Karies der Grund für die Zahnschmerzen bei Ihren Kindern. Milchzähne besitzen einen deutlich dünneren Zahnschmelz als bleibende Zähne (zweite Dentition). Dadurch kann der Karies leichter den Schmelz durchbrechen und sich danach ungehindert ausbreiten. Achten Sie daher sorgsam auf die Reinigung und Pflege der Zähne Ihrer Kinder. Putzen Sie dazu mehrmals am Tag die Zähne Ihrer Kleinen, vermeiden Sie unnötige Mengen an Süßigkeiten und süßen Getränken und greifen Sie mehr auf Obst, Gemüse und gesunde Säfte oder Wasser zurück. Sollte es dennoch zu Zahnschmerzen und Karies kommen, ist der Besuch beim Zahnarzt unvermeidlich. Betonen Sie die Dauer der Schmerzen um einen möglichst frühen Termin zu erhalten. 

Bei Babys entsteht oft ein Druckschmerz, der durch die Bildung der Milchzähne zustande kommt und häufig ein großes Geschrei verursacht. Folgende Anzeichen können Ihnen verraten, wann der erste Zahn auch bei Ihrem Baby durchkommt: Geschwollenes Zahnfleisch, erhöhte Temperaturen, gerötete Wangen, das Stecken von Gegenständen, Fingern oder der ganzen Faust in den Mund und starkes Sabbern. 

So helfen Sie Ihren Kindern bei Zahnschmerzen

Ein gutes Hausmittel gegen Zahnschmerzen bei Kindern sind vor allem Mundspülungen mit Kamillen- oder Salbeitee. Sie wirken antibakteriell im Mundraum und lindern so etwas den Schmerz. Rosmarin- und Gewürznelkenblätter versprechen, die Keime im Mund durch freigesetzte ätherische Öle abzutöten. Eiswürfel und Kühlpacks lindern den Schmerz für einen kurzen Zeitraum.

Ein kühler und nasser Waschlappen, betupft mit kaltem Kamillentee, und ein Beißring verhelfen Ihrem Baby, sich zu beruhigen und den Druckschmerz zu lindern. Ruhe und Entspannung helfen Ihrem Kind, die unschönen Zahnschmerzen durchzustehen. 

Kind ist krank und bekommt Medizin von den Eltern

Welche homöopathischen Mittel helfen wirklich?

Bewährte homöopathische Mittel sind: Aconitum (Eisenhut) D 30 bei plötzlichen ­Schmerzen und Hypericum (Johanniskraut) D 30 bei Nervreizungen. Die Dosierung entspricht einmal drei ­Globuli. Wird es nicht besser, dann geben Sie drei ­Kügelchen in ein halbes Glas Wasser ­und rühren Sie es mit einem Plas­tiklöffel ­zehnmal um. Nach fünf Minuten wiederholen Sie das Umrühren.

Ebenfalls zu empfehlen: Borax (Bor-Verbindung) D 6 eignet sich, wenn das Zahnfleisch entzündet ist, Mercurius solubilis (Quecksilber) D 12 bei schmerzenden Entzündungen und Acidum nitricum (Salpetersäure) D 12 hilft bei Geschwüren und Rissen. Von D 6 geben Sie Ihrem Kind jeden Tag dreimal drei Globuli und von D 12 täglich zweimal drei Globuli für eine Woche.

Für Babys: Chamomilla (Kamille) D 30 ­em­pfiehlt sich für unruhige Kinder, Belladonna (Tollkirsche) D 30 eignet sich für Babys mit rotem Kopf ­vor Schmerzen und Symphytum (Beinwell) D 6 hilft, wenn sich der Zahn durchbohrt. Dosierung: Im akuten Stadium ­einmal drei Kügelchen von einer der beiden D30 Sorten. Bei weiteren Beschwerden geben Sie Ihrem Baby drei Globuli in Wasser aufgelöst.

Sollte sich keine Besserung ergeben, empfehlen wir einen Besuch beim Arzt. 

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