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Homöopathie Homöopathie für Frauen

Zu unseren Stärken bekennen wir uns gern, bei den Schwächen fällt das schon schwerer. Doch beide zusammen machen unsere Persönlichkeit aus. Wenn wir verstehen, wie wir wirklich ticken, finden wir bei der Homöopathie für Frauen das eine Konstitutionsmittel, das uns genau das gibt, was wir brauchen. Dann lassen hartnäckige Beschwerden nach, das Wohlgefühl kehrt zurück. vital stellt Ihnen neun Frauentypen und die für sie idealen Mittel vor. Sie werden sich in einer der Beschreibungen wiederfinden!
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Die Alleskönnerin

Ihr Mittel: Nux vomica (Brechnuss) 

Homöopathie - glückliche Frau

Homöopathie für Einsteiger

Völlig wirkungslos, sagen die einen. Sanfte Medizin, die anderen. Lesen Sie, was wirklich stimmt.

So ticken Sie: Was Sie sich vornehmen, schaffen Sie auch. Sie könnten sich als Arbeitgebers Liebling bewerben: ehrgeizig, fleißig, Sie übernehmen Verantwortung und machen jede Menge Überstunden. Die Kehrseite der Medaille: Stress. Ihr Körper muss eine Menge aushalten, ebenso Ihre Seele. Deshalb fahren Sie auch schnell aus der Haut und reagieren nicht selten genervt. Viele Bekannte sagen Ihnen nach, nicht verlieren zu können. 

Leitsymptome: Häufig leiden Frauen, denen Nux vomica hilft, unter nervösen Beschwerden wie Reizmagen oder Reizdarm, Verstopfung und Kopfschmerzen. Kein Wunder bei Ihrem Arbeitspensum und Lebenswandel. Wenn Sie sich tagsüber kurz hinlegen können, bekommt Ihnen das sehr gut; Wärme und Ruhe mildern Ihre Gereiztheit ab. Als Nachtmensch laufen Sie sowieso erst viel später zu Höchstleistungen auf.   


Die Zurückhaltende

Ihr Mittel: Staphisagria (Rittersporn)

So ticken Sie: Ginge es nach Ihnen, gäbe es auf der Welt keine Konflikte. Sie streben sehr nach Harmonie und verhalten sich darum immer so, dass es keinerlei Widerspruch hervorruft. Sie wirken ruhig und ausgeglichen und sind wegen Ihrer freundlichen, liebenswerten Art bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt. Eher suchen Sie die Schuld bei sich, als Kontra zu geben, wenn man Ihnen Unrecht tut. Ihre Loyalität und Tapferkeit führen aber bisweilen so weit, dass Sie z. B. Ihr Leben in einer unglücklichen Ehe aushalten. 

Leitsymptome: Kränkende, beschämende Vorfälle zerren an Ihrer Rüstung und lassen Sie sprachlos und unfähig zu einer Reaktion zurück. Sie gestatten sich höchstens, ein Morgenmuffel zu sein, doch mit Bauchkrämpfen. Die Blase als Ihr großer Schwachpunkt beschert Ihnen ständig wieder neu aufflammende Infektionen. 


Die Fürsorgliche

Ihr Mittel: Pulsatilla (Wiesenküchenschelle)

Homöopathische Mittel

Globuli zum Abnehmen

Auch Abnehmen geht leichter, wenn Körper und Seele in der Umstellungsphase unterstützt werden.

So ticken Sie: Ihr größtes Glück besteht darin, sich voller Hingabe um die Familie zu kümmern – der Gegenentwurf zur unabhängigen, emanzipierten Karrierefrau. Sie lieben es! Die typische „Pulsatilla“- Frau hat sich ihre Mädchenhaftigkeit bewahrt und zeigt jederzeit ein großes Herz. Zu Ihren Stärken gehört es, verzeihen zu können. Sie sind einfühlsam, gütig und tolerant. Allerdings jagt Ihnen die Aussicht, allein zu sein, gewaltig Angst ein, sodass Sie sich nach einer Trennung recht schnell wieder neu binden. 

Leitsymptome: Bekommen Sie zu wenig Aufmerksamkeit Ihrer Lieben oder erfahren Sie gar Ablehnung, brechen Sie schnell in Tränen aus. Auch körperlich reagieren Sie: Es schmerzt am ganzen Körper mal hier, mal dort. Sie erröten leicht, verspüren selten Durst und leiden unter Schwindel, wenn Sie nach unten schauen. 


Die Emotionale

Ihr Mittel: Lachesis (Buschmeisterschlangengift)

So ticken Sie: Mit Ihrem Charme und Ihrer gefühlvollen Ausstrahlung fallen Sie überall auf. Sie sprechen und lachen gern viel und laut, strotzen vor Temperament. Es gefällt Ihnen durchaus, im Mittelpunkt zu stehen. Dabei kann es aber passieren, dass Sie Ihr Gegenüber mit Ihrer Präsenz quasi erdrücken. Doch wenn Sie Ihre starke Emotionalität nicht ausdrücken und rauslassen können oder sich in irgendeiner Weise, auch durch Kleidung oder körperliche Nähe, eingeengt fühlen, macht Sie das regelrecht krank. Ihr wunder Punkt, die Eifersucht, belastet Sie auch körperlich.

Leitsymptome: Sollten Sie auf Ihre Beschwerden zeigen, würde der Finger auf die linke Körperhälfte weisen. Wenn Sie sich unwohl fühlen, dann meist morgens direkt nach dem Aufwachen. Sie sind generell sehr schmerzempfindlich, leiden oft an drückenden Kopf­ schmerzen, vor allem an den Schläfen. Kühle, frische Luft und jede Form von körperlichen Ausscheidungen („Rauslassen“) lindern das. In den Wechseljahren haben Sie sehr mit Hitzewallungen und Schweißausbrüchen zu kämpfen. 


Die Hartnäckige

Ihr Mittel: Silicea (Kieselsäure)

So ticken Sie: An Ihren Überzeugungen halten Sie fest. Komme, was da wolle. Es kommt Ihnen gar nicht in den Sinn, neue Wege zu beschreiten. Dass Sie auf dem einmal gefassten Standpunkt beharren, liegt jedoch in Wirklichkeit daran, dass Sie sich oft unsicher fühlen und es Ihnen schwerfällt, Entscheidungen zu treffen. Besonders empfindlich reagieren Sie auf Nachlässigkeit und Oberflächlichkeit in Ihrem Umfeld. Sie wirken zart und schutzbedürftig, lassen aber dennoch niemanden so richtig an sich heran. Ihr enormes Feingespür für Ihre Befindlichkeit lässt Sie auch kleinste Störungen intensiv wahrnehmen.

Leitsymptome: Ihre Hülle schützt Sie nicht ausreichend, d. h., Sie haben eher dünne, empfindliche Haut, meist tre­ten hier Entzündungen auf. Auch kreisrunder Haarausfall kommt häufiger vor. Sie neigen zu Erkältungen, ins­ besondere Nasennebenhöhlenentzündungen, und achten daher immer darauf, den Kopf warm zu halten. Nadeln und Spritzen jagen Ihnen ziemliche Angst ein. 


Die Romantikerin

Ihr Mittel: Ignatia (Ignatzbohne)

So ticken Sie: Rosamunde Pilcher spricht Ihnen aus dem Herzen. Doch so romantisch, wie Sie sich die Liebe und das Leben wünschen, geht es eben meist nur in Romanen oder Filmen zu. Im tiefsten Inneren wissen Sie das und leiden unter der starken Diskrepanz zwischen Traum und Realität. Bei Ihnen sind starke, teilweise unerklärliche Gefühlsschwankungen an der Tagesordnung. Kränkungen können Sie nur schwer verkraften. Ihren Kummer versuchen Sie dann so gut es geht zu verbergen, oft mithilfe von Essen. Doch staut er sich zu lange an, bricht er irgendwann umso stärker aus Ihnen heraus.

Leitsymptome: Oft leiden typische „Ignatia-Frauen“ unter starken Krämpfen während der Menstruation. Auch Schlafstörungen und Kopfschmerzen treten häufig auf. Allerdings verschwinden sie manchmal so schnell, wie sie gekommen sind. Sie fühlen sich besser, wenn Sie dann einfach in Ruhe gelassen werden; weitere Aufregung oder auch Trostversuche strengen Sie eher an. 


Die Beliebte

Ihr Mittel: Phosphor (Phosphor)

So ticken Sie: Aufgeschlossen, herzlich, mitfühlend – Frauen wie Sie ziehen Aufmerksamkeit und Sympathie auf sich, was sich u. a. in einem großen Freundeskreis widerspiegelt. Sie sind bekannt für Ihre Fähigkeit, Anteil zu nehmen, und haben für alle stets ein offenes Ohr. Doch das führt dazu, dass Sie schnell über Ihre Kräfte gehen, was manche mit mangelndem Durchhaltevermögen verwechseln.

Leitsymptome: Die Schwelle zur Reizüberflutung ist bei Ihnen schnell überschritten. Äußere Einflüsse wie Lärm, Gerüche oder Licht können Ihnen sehr zu schaffen machen, ebenso ein Wetterwechsel. Sie reagieren mit Erschöpfung und Kopfschmerz. Jede Art von Zuwendung kommt dann wie gerufen: Streicheleinheiten, Gespräche, aber auch sich selbst achtsam zu begegnen und mal eine Ruhepause einzulegen. Besser wird es auch, wenn es Ihnen gelingt, sich abzugrenzen. 


Die Perfektionistin

Ihr Mittel: Arsenicum album (Weißes Arsenik)

So ticken Sie: Gewissenhaft, sparsam und ordnungsliebend – typisch Sie. Ihre Wohnung halten Sie picobello sauber, immer „adrett“ Ihr Erscheinungsbild. Ein Fleck auf dem Top? Kommt bei Ihnen nicht vor. Ihr Motto könnte lauten: Warum gut, wenn es auch perfekt geht? Fast scheint es, als ob Sie sich keinesfalls nur die geringste Kleinigkeit zu Schulden kommen lassen wollen. Deshalb beziehen Sie stets Habachtstellung, auch geistig, und machen sich viele Sorgen. Schon minimale körperliche Beschwerden lösen große Ängste um Ihre Gesundheit und die Ihrer Familie aus.

Leitsymptome: „Mir ist kalt“, wiederholen Sie fast wie ein Mantra. Ihre Ruhelosigkeit macht sich mit Herzklopfen, Atemnot, aber auch Schweißausbrüchen bemerkbar. Nachts können Sie vor Sorgen kaum schlafen, Sie fühlen sich häufig erschöpft. Alleinsein und Unordnung verschlimmern Ihre Beschwerden, in Wärme und Gesellschaft fühlen Sie sich deutlich besser. 


Die Freiheitsliebende 

Ihr Mittel: Sepia (Tinte des Tintenfisches)

So ticken Sie: Zu große Nähe zu anderen Menschen erscheint Ihnen irgendwie suspekt, raubt sogar Ihre Kräfte. Zwar lieben Sie Ihre Familie, doch legen Sie ebenso großen Wert auf Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung – ein Drahtseilakt. Ihr großes Thema ist die Gleichberechtigung und Emanzipation der Frau. Sie verfügen über einen großen Scharfsinn, doch Ihre Unverblümtheit kann auch irritieren. Gleichzeitig können Sie selbst nur schwer Kritik annehmen. Treten Probleme auf, machen Sie die am liebsten mit sich allein aus.

Leitsymptome: Es überfordert Sie, es sich selbst und Ihrer Umwelt recht machen zu wollen. Sie ziehen sich dann zurück, werden aggressiv und abweisend. Körperlich haben Sie hauptsächlich mit Beschwerden im Unterleib zu tun. Ihnen ist oft alles zu viel, und Sie verspüren eine tiefe Unzufriedenheit. Dann hilft es Ihnen, sich beim (Einzel-)Sport auszutoben. 

 

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