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Gesundheit Homöopathie für Einsteiger

Völlig wirkungslos, sagen die einen. Sanfte Medizin, die anderen. Lesen Sie, was wirklich stimmt. 

Neulich war es wieder so weit. „Du hast doch auch Heuschnupfen. Was machst du denn dagegen?“, wollte ein Bekannter von mir wissen. „Ich nehme was Homöopathisches“, antwortete ich. „Aha“, hörte ich ihn sagen. Es klang jedoch wie: „Komm mir bloß nicht zu nah!“ Eigentlich wollte ich ihm noch sagen, dass das Mittel Galphimia D6 heißt. Aber das interessierte ihn schon nicht mehr.

Homöopathie – irgendwie scheint sich dieses Wort manchmal in eine unüberwindbare Mauer zu verwandeln. Sie verläuft zwischen denen, die dieser über 200 Jahre alten „sanften Medizin“ fast wie einer Religion anhängen und denen, die sie als abwegige und vollkommen wirkungslose „Milchzucker- Lutscherei“ abtun. Höchste Zeit, finden wir, mal ein paar grundsätzliche Dinge klarzustellen. 

Vorurteil Nr. 1: „Die meisten wissen doch gar nicht, wovon sie da reden.“

Falsch! 92 Prozent der Deutschen können mit dem Begriff sehr wohl etwas anfangen, ergab eine aktuelle Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach. Von den befragten Frauen gaben 64 Prozent an, schon mindestens einmal bewusst homöopathische Mittel eingesetzt zu haben. Unwissenheit sieht anders aus – auch unter den Ärzten: Rund 5000 haben bereits eine Zusatzausbildung in Homöopathie. Und auch die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen, die eine homöopathische Therapie erstatten, nimmt stetig zu (Infos: www.dzvhae.de). Sicher nicht, weil sie das Ganze für eine krause Theorie halten. 

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