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Gepflegte Zähne Helfer bei der Mundhygiene

Gepflegte Zähne kennen weder Karies noch Parodontitis. Der Trick: die richtigen Mundhygiene-Helfer – und ihr Gebrauch.
Sauber und gepflegte Zähne

Es geht voran mit der Mundhygiene: 70 Prozent der Deutschen putzen sich die Zähne zweimal täglich. Ziemlich gut. Aber fast ein Viertel meint, es reiche aus, die Zahnzwischenräume nur alle paar Tage zu reinigen. Nicht ganz so gut. Idealerweise sollten wir die Mundhygienehelfer gegen Karies und Parodontitis täglich benutzen – und das natürlich richtig.

Handzahnbürsten Ein weicher bis mittlerer Härtegrad schont Zahnschmelz und Zahnfleisch – auch bei stärkerem Aufdrücken. Kurzkopfzahnbürsten mit einem 25 bis 30 mm langen Bürstenfeld haben einen kleineren Kopf und erreichen sogar schwerer zugängliche hintere Backenzähne. Viele Zahnärzte empfehlen runde Kunststoffborsten. Spätestens nach drei Monaten muss eine neue Bürste her.

Atemfrische - 3 Tipps gegen Mundgeruch

Einen Zungenschaber 2-mal täglich mehrmals von hinten nach vorn über die Zunge ziehen. Ersatz: der Rand eines Teelöffels.

Frischen Ingwer als dünne Scheibe auf die Zunge legen. Seine ätherischen Öle erfrischen den Atem.

Frische Petersilie kauen. Ihr Wirkstoff Apiol neutralisiert schlechten Atem.

 

Elektrische Zahnbürsten Sie reinigen die Zähne mit 5000 bis 30 0000 Bewegungen pro Minute. Für Benutzer gilt auch hier: zwei Minuten lang in einem 45 - Grad - Winkel Zahn für Zahn putzen. Hochwertige Modelle bieten fünf Reinigungsmodi an ( z. B. „Triumph 5000“ von Oral- B). Neuartige Aufsteckbürsten wie die „Oral-B TriZone“ entfernen mit ihrer Drei-Zonen-Tiefenreinigung bis zu 100 Prozent mehr Plaque als übliche Handzahnbürsten – sogar zwischen den Zähnen.

Ultraschallzahnbürsten Ein Elektromagnet erzeugt bis zu 1,6 Millionen Schwingungen pro Sekunde. In Kombination mit einer speziellen Zahncreme bilden sich Blasen, die zerplatzen und die Plaque mit sich nehmen.

Zahnseide Die Kunstfaser sollte einmal pro Tag zum Einsatz kommen: 40 cm Zahnseide abreißen, beide Enden um die Zeigefinger wickeln, straff ziehen. Am besten vor dem Zähneputzen „fädeln“, damit die Zahncreme optimal wirken kann. Mit sägenden Bewegungen zwischen die Zähne führen und im Zickzack auf und ab bewegen, ohne den Zahnfleischsaum zu verletzen.

Die richtige Zahnpasta

Lesen Sie außerdem, welche Zahnpasta die richtige für Sie ist.

Interdentalbürsten Ihr Einsatzgebiet: Zahnzwischenräume und Lücken unter Brücken. Es gibt sie in Tannenbaum-, Bürsten- oder Pinselform – in verschiedenen Größen. Idealerweise füllt sie den Zahnzwischenraum aus. Interdentalbürsten sollten jeweils mehrfach vor- und zurückgeschoben werden. Am besten jeden Abend. Nach spätestens zehn Anwendungen erneuern.

Professionelle Zahnreinigung

Hier wird nicht nur an der Oberfläche gekratzt: Die Prophylaxe-Assistentin geht runter bis an die Wurzel

Sie können putzen wie ein Weltmeister – die Zahnpflege vorm Spiegel hat ihre Grenzen. Nur die professionelle Zahnreinigung durch eine Fachkraft entfernt Beläge nachhaltig. Harte und weiche Beläge beseitigt ein Ultraschallgerät, gegen die harten helfen zusätzlich spezielle Kratzer oder Schaber. Pulverstrahlgeräte sprengen Zahnstein einfach weg. Enge Zwischenräume reinigt die Prophylaxe-Assistentin mit Bürstchen und Zahnseide. Dann poliert sie die Zähne und überzieht sie mit Fluoridlack. Die Behandlung dauert 30 bis 60 Minuten und kostet ca. 60 bis 150 Euro – zweimal pro Jahr sehr zu empfehlen.
 

Schonend, fast schmerzfrei, trotzdem effektiv: Neuartige Therapien führen auf sanftem Weg zu schönen Zähnen.