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Selbstmedikation Rezeptfreie Mittel gegen Wadenkrämpfe

Welche rezeptfreien Heilmittel helfen wirklich? Wann fragen Sie besser den Arzt? Das verrät diese Serie. Diesmal: Wadenkrämpfe
Wadenkrampf

Mit den süßen Träumen ist es schlagartig vorbei, wenn uns ein nächtlicher Wadenkrampf erwischt. Es dauert, bis sich die verhärtete Muskulatur wieder lockert. Der Krampf betrifft fast immer nur ein Bein, vorwiegend die innere Seite und das Fußgewölbe. Als Ursache kommt vielerlei infrage, wer regelmäßig heimgesucht wird, sollte den Hausarzt darauf ansprechen.
Aber keine Sorge, die häufigsten Gründe sind harmlos: Überanstrengung und Mineralstoffmangel, manchmal beides gleichzeitig. Etwa wenn wir abends Sport treiben und dabei Mineralstoffe ausschwitzen. Es trifft aber auch Untrainierte, die sich ungewohnt viel bewegt haben.

Personen mit gut gedehnten Muskeln werden seltener von Krämpfen belästigt. Häufig leiden Schwangere und Frauen in den Wechseljahren unter den unwillkürlichen Muskelkontraktionen in der Nacht, weil die besondere Hormonsituation zu einem veränderten Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt führt.
Ausgleichend wirken Präparate mit dem Mineralstoff Magnesium. Eine Studie belegt auch für Chininsulfat einen beruhigenden Effekt auf die Muskeln.
 

Mehr rezeptfreie Mittel und andere Hausmittel bei unterschiedlichen Beschwerden finden Sie in unserem Special Selbstmedikation