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gesundheit Hilfe bei Gelenkschmerzen

Welche rezeptfreien Heilmittel helfen wirklich? Wann fragen Sie besser den Arzt? Das verrät unsere Serie. In diesem Monat: Gelenkschmerzen

Schmerzende Schulter

Sie hat es „im Rücken“, er „im Knie“. Irgendwann erwischt es fast jeden. Mediziner kennen rund 400 verschiedene Ursachen für Gelenkschmerzen. Der häufigste Auslöser für die Beschwerden ist weder die Arthritis (Rheuma) noch eine Verletzung, sondern schlicht und einfach Abnutzung, medizinisch Arthrose genannt. Dabei schwindet die schützende Knorpelschicht an den Enden der Knochen, die im Gelenk aufeinandertreffen. Schließlich reibt dann Knochen auf Knochen. Das schmerzt noch stärker als der Abbauprozess.

Stark beanspruchte Gelenke in Knie, Hüfte und Fingern sind besonders gefährdet. Aber auch im Bereich der Wirbelsäule leiden viele unter Verschleiß. Neben einer ausgewogenen Ernährung trägt körperliche Aktivität viel zur Gelenk-Gesundheit und Beweglichkeit bei. Orthopäden raten zu Sportarten mit fließenden Bewegungen und geringer Belastung wie Schwimmen, Nordic Walking, Radfahren und Wandern. Bei Dauerbeschwerden sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden; wenn es nur ab und zu zieht und zwickt, können Sie Hilfe aus der Apotheke in Anspruch nehmen.

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