[Alt-Text]

Energie: Gesundheit Tipps für die Badesaison

Eintauchen und sich wohlfühlen – Schwimmen bringt Spaß und tut rundum gut. 25 erfrischende Wahrheiten für die aktuelle Badesaison.
25-wahrheiten-fuer-die-badesaison

Fit mit Flossen

Lahme Ente? Von wegen! Wasservögel können im Wasser lässig „Gas geben“. Zum Beschleunigen brauchen sie nur einen Paddelschlag ihrer fächerförmigen Füße. Das können Sie auch: Ziehen Sie Aquahandschuhe an (z. B. von Speedo, ca. 17 Euro, im Fachhandel), die vervielfachen die Wasserverdrängungsfläche. Das bringt eine Menge fürs Muskeltraining.

Ritterschlag

Im Mittelalter musste ein Ritter-Anwärter sieben Geschicklichkeiten beherrschen. Dazu gehörte neben dem Reiten, Bogenschießen oder Fallenaufstellen das Schwimmen – ohne Rüstung, versteht sich. Bei den alten Griechen galten sogar jene als ungebildet, die weder lesen noch schwimmen konnten (Rechenkünste – egal!). Heute beklagt die DLRG die steigende Nichtschwimmerquote: Etwa 35 Prozent der Kinder und Jugendlichen sowie 25 Prozent der Erwachsenen können nicht oder schlecht schwimmen. Ein Grund: die Schließung vieler Bäder aus Kostengründen.

Schlankmacher

Verblüffend: In einer halben Stunde verbrennen Sie beim Schwimmen rund 350 kcal – in etwa so viel wie beim schweißtreibenden Joggen. Nordic Walking dagegen schafft in der gleichen Zeit nur etwa 190 kcal. Sollte es Ihnen mit der Zeit zu langweilig werden, eine Bahn nach der anderen zu ziehen, können Sie zwischendurch kurz mit einem Ball oder Schwimmtier spielen oder im brusttiefen Wasser abwechselnd auf einem Bein hüpfen. Dann schwimmen Sie weiter.

Haltung

Brustschwimmen fällt uns am leichtesten. Doch es kann Rücken- oder Nackenbeschwerden verursachen. Die meisten biegen die Wirbelsäule zu stark durch, um den Kopf über Wasser zu halten. Lassen Sie sich von einem Schwimmtrainer die richtige, möglichst flache Haltung beibringen. Oder wechseln Sie in die viel schonendere Rückenlage. Mit dieser Technik verhindern Sie Verspannungen und trainieren gleichzeitig die Hals- und Nackenmuskulatur.

Auf die Nase

Gehörten Sie auch zu den Mädchen, die sich schnell ganz fest ihre Nase zudrückten, wenn die Jungs sie vom Beckenrand geschubst haben? Bloß kein Wasser in die Nase bekommen! Zwar sind die Teenagerjahre und das Herumblödeln vorbei, aber vermutlich wissen Sie nach wie vor den Vorteil einer Nasenklammer zu schätzen (z.B. von Arena, ca. 7,50 Euro, im Sportfachhandel).

Zum Wohl

Bitte essen Sie etwa eine Stunde vor dem Schwimmen nichts mehr. Mit Magenkrämpfen untergehen würden Sie zwar nicht, dieses Ammenmärchen können Sie abhaken, doch es fehlt sonst schlicht Energie, weil der Großteil des Blutes noch im Verdauungsprozess gebunden wäre. Wichtig bleibt das Trinken: Obwohl sich im Wasser kein Schweiß bildet - Schwimmen ist Ausdauersport, also brauchen Sie Flüssigkeit.

Arielle, bist du das?

Mermaiding - der neueste Trend im Schwimmbecken. Der Begriff leitet sich von "mermaid" ab, dem englischen Wort für Nixe oder Meerjungfrau. In zahlreichen Städten bieten Bäder und Vereine inzwischen entsprechende Kurse an. Ihr Kostüm, eine einbeinige Gummihose mit Schwanzflosse, wird gestellt. Mit etwas Übung können Sie bald märchenhaft in eleganten, fließenden Schwüngen durch die Fluten gleiten. Für viele erfüllt sich damit ein Kindheitstraum (und es macht den Bauch schön flach).

Wassergymnastik

Wer unter schmerzhaften Gelenkbeschwerden leidet, vermeidet jede unnötige Regung. Doch gerade das Bewegen versorgt die Gelenke mit Nährstoffen, die sie geschmeidiger machen. Bekämpfen Sie darum zunächst gezielt die entzündlichen Prozesse, die den Schmerz verursachen (z.B. mit "Wobenzym plus", in Apotheken). Dann können Sie sportlich wieder aktiv werden, am besten mit schonenden Aqua-Fitness-Übungen.

Vorsicht, Ansteckungsgefahr

Pilze lieben es warm und feucht. Im Schwimmbad findet der Fußpilz himmlische Lebensbedingungen. Wenn Sie dort Badeschlappen tragen, auch im Umkleide- und Duschbereich, verringern Sie die Ansteckungsgefahr. Füße und vor allem Zehenzwischenräume immer sorgfältig abtrocknen.