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Gesundheit So werden Füße und Hände warm

Schluss mit der Fröstele: Vital verrät, wie Sie den kalten Temperaturen trotzen. Zehn heiße Tipps für warme Füße und Hände.

Fußbad

Endlich warme Füsse 

  1. Kirschkernkissen (um 10 Euro, in Reformhäusern) im Backofen bei 180 Grad oder in der Mikrowelle erwärmen, die Füsse bis zu zehn Minuten daraufstellen. 
  2. Auf einem Igelball jeden Abend die Füsse sieben bis zehn Minuten abrollen, um die Durchblutung anzukurbeln. Die Bälle gibt’s ab ca. 2 Euro in Drogeriemärkten und im Sportfachhandel. 
  3. Filzeinlagen isolieren Schuhe perfekt gegen einen kalten und feuchten Boden. Sie kosten im Schnitt nur 2,50 Euro und wirken besser als teure Sohlen mit Lammfell, die sich mit der Zeit ablaufen. Auch Socken aus Alpakawolle halten warm, ohne dass die Füsse schwitzen (ca. 10 Euro). 
  4. Eine Zimtöl-Massage kurbelt die Durchblutung an. 50 Milliliter Mandelöl (Apotheke) mit 1 Tropfen reinem Zimtöl (Apotheke) mischen. Jeden Zeh einzeln etwa eine Minute lang sanft damit einreiben. 
  5. Ätherische Öle von Nadelhölzern wie Latschenkiefer, Fichte und Tanne, aber auch von Rosmarin, Kampfer, Pfeffer oder Ingwer in ein warmes Fußbad (35 bis 37 Grad Celsius) geben. Füsse täglich zweimal acht bis zehn Minuten darin baden. Danach gründlich abtrocknen.

Das heizt den Händen ein 

  1. Das Windmühlenprinzip bringt schon nach nur 20 Sekunden die Wärme zurück in die fröstelnden Finger. Die Arme im Stehen wie Windmühlenflügel rotieren lassen. Durch die Fliehkraft wird das körperwarme Blut in die feinen Äderchen der Haut gepresst. 
  2. Streckübungen fördern blitzschnell die Durchblutung der Hände. Alle zehn Finger möglichst schnell ausstrecken und dann wieder fest zu einer Faust zusammenballen. Am besten 20- bis 30-mal hintereinander. Zweite Übung: die Finger so weit es geht auseinanderspreizen und wieder zusammenpressen. Ebenfalls 20- bis 30-mal. 
  3. Hülsenfrüchte wie getrocknete Bohnen, Linsen oder Kirchererbsen (jeweils etwa vier Handvoll) im Backofen bei 60 bis 80 Grad erwärmen, in einer Schale mit den Händen acht bis zehn Minuten durchkneten. 
  4. Ein Senfbad für die Hände bringt bereits nach zehn Minuten wieder wohlige Wärme in die Finger. Etwa 10 Gramm Senfmehl (100 Gramm kosten in Bioläden, gut sortierten Supermärkten oder Apotheken um 2 Euro) in etwa zwei Liter heißes Wasser geben. Hände bis über die Handgelenke zweimal täglich darin eintauchen. 
  5. Die Mikrozirkulation in den Fingern verbessert ein durchblutungsfördernder Rosmarintee (Apotheke): 1 TL Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergiessen, 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. Täglich drei Tassen trinken.
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