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Gesundheit Weißer Hautkrebs: Das sollten Sie wissen

Es gibt viele verschiedene Arten von Krebs. Weißer Hautkrebs ist auf dem Vormarsch. Die wichtigsten Infos und Tipps haben wir hier für Sie zusammengetragen.
Ältere Menschen leiden oft an weißen Hautkrebs

Wer sich sein lebenlang intensiv den Sonnenstrahlen aussetzt, hat ein erhöhtes Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährdet sind Menschen, die viel im Freien arbeiten oder eine sehr helle Haut- und Haarfarbe haben. Der weiße Hautkrebs ist eine Form der verschiedenen Hautkrebsarten und nicht unbedingt weniger schlimm. Jedoch besteht bei dieser Form der Erkrankung eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Heilung, da der weiße Hautkrebs in den seltensten Fällen Metastasen bildet. Bei dem weißen Hautkrebs unterscheidet man zwischen zwei Arten: Stachelzellkrebs und Basalzellkrebs.

Merkmale des weißen Hautkrebs

Der Basalzellkrebs als auch der Stachelzellkrebs können am ganzen Körper auftreten. Vermehrt findet man ihn jedoch an den Hautstellen, die im Alltag häufig der Sonne ausgesetzt sind: Arme, Nacken, Nase, Ohren oder Unterlippe. Diese Art der Krebserkrankung bildet zwar keine Tochtergeschwülste, jedoch durchdringt der Tumor den Körper und zerstört das umliegenden Gewebe und die Knochen. Aufgrund dessen wird der weiße Hautkrebs oft als teilbösartig bezeichnet. 

Wer ist betroffen?

Der Krebs braucht Jahrzehnte bis er sich entwickelt und ausbricht. Betroffen sind oft Menschen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren. Immer häufiger erkranken mittlerweile auch jüngere Menschen an weißem Hautkrebs. Grund hierfür ist ein verändertes Schönheitsideal, das uns zu agressivem Sonnenbaden verleitet. 

Woran ist der weiße Hautkrebs zu erkennen?

Diese Art trifft meistens im Gesicht auf. Die ersten Symptome sehen aus wie kleine Pickelchen auf der Haut. Mit der Zeit bilden sich dort knotige Hautwucherungen, die sich farblich kaum von der umliegenden Haut unterscheiden. Wenn die Stelle blutet, ohne das Sie sich verletzt haben, ist es oft ein Anzeichen auf ein Basaliom. Solche spontanen Blutungen treten fast ausschließlich bei Basalzellkrebs auf. 

Die Therapie

Die beliebteste Behandlungsmethode, um die Rückfallquote niedrig zu halten, ist der chirugische Eingriff. Der Tumor sollte so früh wie möglich operativ entfernt werden damit das umliegende Gewebe nicht beschädigt wird. Andere Behandlungsmöglichkeiten kommen dann in Frage, wenn eine Operation aufgrund des Alters oder Vorerkrankungen des Patienten nicht möglich ist. Bei älteren Menschen wird oft mit Röntgenweichstrahlen therapiert oder auf eine medikamentöse Behandlung zurückgegriffen. 

Wichtig ist: Die Haut schützen

Um das Risiko zu minimieren, sollten Sie rechtzeitig vorbeugen. Meiden Sie die aggressive Mittagssonne und achten Sie darauf, dass Sie sich generell nicht zu lange in der Sonne aufhalten. Schützen Sie Ihren Körper mit leichter Kleidung oder einem Hut. Außerdem sollten Sie Ihre Haut immer sorgfältig eincremen. Ein hoher Lichtschutzfaktor verhindert, dass die Haut angegriffen wird. 

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