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Entspannung Stress in der Schwangerschaft

Wenn Sie in der Schwangerschaft entspannt sind, ist es ihr ungeborenes Kind ebenfalls. Doch genauso wie positive Gefühle können sich auch negative Gefühle wie Stress auf den Embryo übertragen. Deswegen sollten Sie versuchen, Stress in der Schwangerschaft möglichst zu vermeiden.
gestresste schwangere Frau

Wenn Sie sich auf die Geburt eines Kindes freuen, dann sollte dies eine entspannte und glückliche Zeit der Vorbereitung auf das neue Glück sein. Doch in der Realität kann der stressige Alltag diese Zeit sehr belasten und gerade in der Schwangerschaft sollten Sie, als zukünftige Mutter alles tun, damit der Stress sich in Grenzen hält. Andernfalls sind körperliche Folgen nicht zu vermeiden und auch das Kind kann unter dem Schwangerschaftsstress leiden.

 

Im Mutterleib schon stressgeschädigt

Kommt der Kinderwunsch in einer Partnerschaft auf, dann kann der nächste Eisprung schon die Pforte zum Kinderglück sein. Doch oftmals verursacht schon der Kinderwunsch viel Stress in einer Partnerschaft. Besonders dann, wenn die Möglichkeit besteht, dass Unfruchtbarkeit diesen Wunsch nicht in Erfüllung gehen lässt. Aber auch frühere traurige Erlebnisse wie eine Fehlgeburt, kann nicht nur zur Depression führen, es kann auch viel Stress bedeuten, wenn die Frau wieder schwanger ist. Stresshormone, die vom Körper der Mutter produziert werden können auch durch die Nabelschnur vom Kind aufgenommen werden. Hat die Mutter über die Schwangerschaft hinweg stetig Angst um den Fötus, dann kann dies für das Kind nicht von Vorteil sein und es können psychische und körperliche Schäden als Langzeitfolge für das Kind entstehen.

Als veranwortungsvolle zukünftige Mutter sollten Sie sich jetzt Hilfe holen und die Schwangerschaft zu einer entspannten Zeit machen. Je nach Zeitpunkt in der Schwangerschaft können Sie durch zuviel Stress sogar eine Frühgeburt hervorrufen. So ist es nicht verwunderlich, dass im Geburtsvorbereitungskurs auch Entspannungsübungen immer auf dem Plan stehen. Mithilfe der Hebamme sollten vor allem auch Schwangere etwas gegen den Stress unternehmen, die von sich wissen, dass sie schon im normalen Alltag viel anfälliger in Stresssituationen sind. Wenn der Geburtstermin näher rückt, dann ist die Angst bei vielen Schwangeren doch sehr stark zu spüren. Besonders in dieser Phase ist es aber wichtig, sich und seinem Kind die nötige Ruhe zu gönnen, damit sich alle körperlich und mental auf die Anstrengungen der bevorstehenden Geburt vorbereiten können. 

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Stressfaktoren in der Schwangerschaft 

Natürlich kommt für viele Schwangere der Zeitpunkt, wo sie sich über die Zukunft und vor allem auch um die finanzielle Absicherung Sorgen machen. Noch mehr Stress kann es bedeuten, wenn ein Baby nicht geplant war oder die Beziehung der Eltern bereits vorher oder noch während der Schwangerschaft zerbricht. Dies bringt die Ängste noch mehr zum Vorschein und macht die Schwangerschaft zu einer schwierigen Zeit. Wenn auch Sie solche oder andere Ängste plagen, können Sie Hilfe bei einer Schwangerschaftsberatung suchen. Hier bekommen Sie fachmännische Tipps von erfahrenen Beraten, die in vielen Fällen dabei helfen, den Stress zu lindern.

Auch verfrühte Wehen schüren die Angst vor einer Frühgeburt und verursachen werdenden Müttern Stress. In diesem Fall können Sie sich in der Geburtsvorbereitung von Fachleuten beraten lassen. Mittels Entspannungsübungen kann die Angst ebenfalls abgeschwächt werden. Vielen Frauen hilft zum Beispiel Yoga dabei, sich tiefgehend zu entspannen. Bei dieser Sportart, die oft speziell auf die Bedürfnisse der Schwangeren zugeschnitten ist, enstpannt zudem auch das Kind im Mutterleib. So können Mutter und Kind die Zeit bis zur Geburt entspannt verleben. 

Ist der Beruf ein großer Stressauslöser, so wird auch die Hebamme immer dazu raten, dass Sie sich in der Schwangerschaft Ruhepausen im Alltag schaffen. Auch wenn Ihre Schwangerschaft ganz ohne Besonderheiten verläuft, sollten Sie sich trotzdem keinem beruflichen Stress aussetzen und auf die Signale Ihres Körpers hören. Wissenschaftler haben immerhin festgestellt, dass auch der Fötus im Mutterleib sich nicht den starken Angstgefühlen der Mutter erwehren kann.

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Unterstützung und Hilfe des Partners

Gerade beim ersten Kind kann die Nervosität in der Schwangerschaft enorm ansteigen, wenn der Geburtstermin kurz bevor steht. Besonders jetzt sollte auch der Partner darauf achten, dass er positiv auf die werdende Mutter einwirkt, damit er nicht noch mehr Stress in diese Zeit bringt. Generell kann das Umfeld zu einem Stressabbau beitragen, wenn sich die Schwangere gut aufgehoben fühlt und merkt, dass sie hier zu jeder Zeit Unterstützung und Hilfe erhalten kann. Ein sicheres Umfeld, die Hilfe von Fachleuten und der eigene Wille gegen den Stress anzukämpfen, lassen den Stresspegel in der Schwangerschaft sinken oder gar nicht erst ansteigen — so kommen Mutter und Kind gesund und munter durch die Schwangerschaft.

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