[Alt-Text]

Detox-Special Zwölf Fragen zum Thema Detox

Worauf muss ich achten, reicht nicht auch fasten, wann ist Detox tabu? Alle wichtigen Infos für Ihre Reinigungs-Kur zu Hause.

Die zwölf häufigsten Fragen
  1. Entschlacken oder entgiften?
    Beim Entschlacken werden Abfallprodukte des Stoffwechsels ausgeschwemmt. Sport erleichtert das. Gifte aber, die die Aufnahme von Vitalstoffen hemmen, lassen sich schwerer ausleiten. Das schafft nur Detox.
  2. Hilft fasten statt entgiften?
    Fasten ist sicher hilfreich, entgiftet aber nicht optimal. Vor allem Übergewichtige können sich dabei schlecht und regelrecht krank fühlen, weil die frei gewordenen Gifte ihren Körper überfordern.
  3. Wann detoxe ich am besten?
    Eine Topjahreszeit für die Detox-Kur ist der Frühling, weil der Stoffwechsel dann ohnehin hochfährt. Auch ideal: der Herbst – damit die Verarbeitungs-Prozesse gar nicht erst im Winterschlaf versinken.
  4. Weder Alkohol noch Nikotin?
    Ja. Das entlastet die Entgiftungsorgane Leber oder Darm. Wer nicht verzichten mag oder kann, sollte zusätzlich einen Giftbinder nehmen, z.B. „Biologo-Rescue” (biologo-detox.com).
  5. Warum ist regelmäßige Verdauung jetzt so wichtig?
    Bleiben unnütze oder gar schädliche Nahrungsreste tagelang im Darm, produzieren sie wie in einer Mülltonne Gase und Gifte, die den Körper belasten. Das stört das Detoxen.
  6. Wann wird es Zeit für eine Tiefen-Entgiftungskur?
    Warnzeichen können z.B. Hautunreinheiten sein, ein fahler oder leicht gelblicher Teint, stumpfe Haare, Müdigkeit, Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Verstopfung, Schmerzen.
  7. Muss ich dabei viel trinken?
    Sie sollten mindestens 2,5 Liter täglich trinken. Am besten eignen sich stilles Mineralwasser, ungezuckerte Säfte wie etwa Rote-Bete- oder Sauerkraut-Saft, Holundersaft oder ungesüßte Tees.
  8. Was verändert sich zuallererst?
    Hunger-, Durstgefühl, Wärmehaushalt und Verdauung werden zuerst umgepolt. Bis sich der Körper an seinen „aufgeräumten“ Zustand gewöhnt, kann er mit leichtem Schwitzen, Durchfall, Durst reagieren.
  9. Wie steht’s mit Nebenwirkungen?
    Damit müssen Sie beim biologischen Detoxen eher nicht rechnen. Aber es kann zu Beginn der Kur zu leichtem Kopfweh, Blähungen oder „Kribbeligkeit“ kommen: Die Umstellung ist Arbeit für den Körper.
  10. Wie lange dauert eine sinnvolle Kur?
    Optimal wären acht Wochen – mindestens zweimal im Jahr. Erst danach ist der Körper vollständig von Schadstoffen befreit – und Sie geben ihm die Chance, unbeschwert durchzustarten.
  11. Für wen eignen sich Entgiftungskuren nicht?
    Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten vorher ihren Arzt fragen. Bei akuten Infekten wie Grippe oder einem Schnupfen die Kur besser verschieben.
  12. Und wenn es mir beim Entgiften schlechter geht?
    Das ist normal. Anfangs setzt der Körper schneller Schadstoffe frei, als das Entgiftungsmittel binden und ausleiten kann. Diese Erstverschlimmerung ist eine gesunde Heilreaktion.