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Detox-Special Das belastet unsere Gesundheit

In der Luft, der Nahrung, im Wasser und in Beauty-Produkten – überall lauern unsichtbare Gefahren.

Frau mit Burger

Warum Speichergifte für den Organismus so gefährlich sind
Die Belastung mit Schadstoffen, Schwermetallen und Umweltgiften nimmt kontinuierlich zu. Am problematischsten sind Speichergifte wie Blei, Palladium aus Autoabgasen oder Aluminium in Alufolien. Der Stoffwechsel kann sie nicht abbauen und lagert sie an verschiedenen Stellen ab – vor allem in den Entgiftungsorganen Leber und Niere, der Gehirnsubstanz, dem Nervengewebe und in der Bauchspeicheldrüse. Außerdem werden Toxine auch in der Haut, dem Darm und dem Knochenmark deponiert, im Fett und in allen fettähnlichen Gewebestrukturen.

Wie sehr ein Gift den Organismus schädigt, hängt ab von der Dosis und der Einwirkzeit, aber auch von der individuellen Widerstandsfähigkeit. Eine Aluminiumvergiftung z. B. äußert sich durch Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen; Nitrosamine aus dem Trinkwasser führen zu Entzündungen im Mundbereich, dauerndem Reizhusten und zu Nierenproblemen, für die sich im Urin kein Befund findet. Meist dauert es Jahre, bis die Folgen zutage treten und Körper und Seele Schaden nehmen.

 

Belastende Toxine

Alkohol
Bereits 1 Weinglas (0,2 l) pro Tag enthält so viel von dem Zellgift, dass es bei Frauen der Leber schadet und den Blutdruck erhöht.
Tipp:
Leinöl wirkt durch seine Omega-3-Fettsäuren gefäßschützend und entgiftend auf die Leber. Nehmen Sie pro Tag 2–3 EL Leinöl zu sich, z. B. im Salat.

 

Chemische Substanzen
in Plastikflaschen erzeugen bis zu 30-mal höhere Antimon-Werte als Glasflaschen. Das Schwermetall vergiftet und schädigt das Herz.
Tipp:
Wermut-Tee neutralisiert: 1 TL Wermut mit 150 ml Wasser aufbrühen, 10 Min. ziehen lassen. 15 Min. vorm Essen trinken.

 

Elektrosmog
Handy, PC und TV senden elektromagnetische Strahlen aus. Die können die Hormonproduktion stören und das Nervensystem schädigen.
Tipp: Strahlungsarme Handys (bfs.de) benutzen, möglichst kurz telefonieren, TV und Radio nicht im Stand-by-Modus laufen lassen.

 

Fast Food
Schon einen Monat täglich einen Burger essen belastet die Leber – weil der Körper im Übermaß Zucker und Kohlenhydrate aufnimmt.
Tipp:
Ketchup statt Mayo, Gemüsestatt Salamipizza, Salzbrezeln statt Chips, Backkartoffel statt Fritten. Und: keine XXL-Portionen.

 

Haushaltsreiniger
Der Mix aus vielen giftigen Substanzen enthält auch oft Chlor, das Haut und Lungen schädigt.
Tipp: Essigreiniger oder Bioentkalker auf Zitronensäurebasis helfen gegen Kalk und Urinstein. Chlorfreie Neutral- oder Universalreiniger beseitigen den Restschmutz.

 

Kosmetik
Inhaltsstoffe wie Borsäure dringen als Zellgifte in den Körper ein, Stabilisatoren reizen die Haut.
Tipp: Zur Hautregeneration 50 ml Karottenöl (Reformhaus) mit 50 ml Pflanzenöl (z. B. Distelöl) mischen. Bei trockener Haut drei Tropfen Geraniumöl zugeben. 6-mal täglich auftragen.

 

Medikamente
Nahezu jede Arznei belastet die Leber, extrem aber Rheuma- und Schmerzmittel.
Tipp: Akupressur statt Schmerzpille! Beispiel Kopfweh: Die Mitte des Nasenrückens mit Daumen und Zeigefinger pressen, dann Schmerzpunkte in der Mitte der Augenbrauen massieren.

 

Nikotin

Das belastet unsere Gesundheit
Mehr als 4800 chemische Substanzen wie Teerstoffe, Chrom, Arsen und Blei schädigen Herz, Lunge, Atemwege und Blutgefäße.
Tipp:
Zellschäden repariert Vitamin E. Den Tagesbedarf von 12 bis 14 mg decken 200 g Tomatensalat oder 20 g Sonnenblumenöl, 40 g Haselnüsse oder Mandeln.

 

Ozon
Das Edelgas dringt in die feinsten Verästelungen der Lunge vor und fördert Atemwegserkrankungen wie Asthma und Allergien.
Tipp: Ein Viertelliter Natur-Joghurt täglich oder mehr regt die Produktion von körpereigenem Interferon an. Das reguliert Fehlreaktionen des Immunsystems.

 

Umweltstaub
Schon 10 Mikrogramm mikroskopisch feine Stäube pro Kubikmeter Luft können die Lungenfunktion einschränken.
Tipp: Stärkt und belüftet die Lunge: Beim Einatmen Arme nach vorn, dann nach oben strecken. Spannung halten. Beim Ausatmen Arme langsam wieder fallen lassen.

 

Pestizide
In der EU sind 400 chemische Gifte zugelassen, die bei Menschen als Nervengift wirken oder das Hormonsystem stören.
Tipp: Biosiegel zeigen den Weg zu gesünderem Essen. Am strengsten: ökologische Anbauverbände wie Bioland, Demeter, Naturland. Übersicht auf bund.ne

 

Schimmelpilze
Die schwarze Gefahr lauert in jedem zehnten Haushalt, löst Allergien und Bronchitis aus, schwächt die Abwehr.
Tipp:
Ein Holunderbeeren-Trunk stärkt das Immunsystem: Zweimal pro Woche 200 ml Holundersaft erwärmen, mit Honig süßen, löffelweise trinken.

 

Zucker
Im Schnitt isst jeder Deutsche 34,3 Kilo Zucker pro Jahr. Das lähmt den Stoffwechsel, fördert Darmbeschwerden.
Tipp:
Ungesüßter grüner Tee aus China oder Mate aus Südamerika beschleunigen den Stoffwechsel um bis zu 15 Prozent. Zusätzlich pro Tag 20 Min. joggen, radeln oder schwimmen.