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Allround-Talent Körperpflege mit Heilerde

Schon die alten Ägypter wussten, dass Heilerde gesund macht. Jetzt beweist es die Wissenschaft.

Mal so richtig mit den Händen im Matsch graben. Den erdigen Brei durch die Finger rinnen lassen … Irgendwie fühlt sich das gut an. Und mit der richtigen „Zutat“ sind Schlammbäder, Hautmasken und Wickel mit Heilerde sogar sehr gesund. Das Geheimnis des feinen Pulvers liegt in seinem individuellen Mineralienmix. Er verleiht ihm die charakteristische rote, grüne, gelbe oder graue Farbe. Silikate sind mit rund 50 Prozent der Hauptbestandteil. Dazu kommen beispielsweise Magnesium, Aluminium, Eisen, Kalzium, Kalium und Phosphor. Zwei Dinge zeichnen die heilende Erde aus: Sie ist in der Lage, flüssige, feste und gasförmige Stoffe anzulagern und aufzusaugen. Um diesen Effekt voll auszuschöpfen, wird sie sehr fein zermahlen. So vergrößert sich ihre Oberfläche. Und die Fähigkeit, Schadstoffe zu binden, steigt auf das 10- bis 20-fache an. Diese Eigenschaft lässt sich vor allem in zwei Bereichen nutzen: zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden und, äußerlich angewendet, bei Hautproblemen. 

Ein Löffel voll Erde für die Verdauung

Sodbrennen, Völlegefühl, Reizdarm, Verstopfung – so unterschiedlich diese Beschwerden auch sind, oft hilft ein und dasselbe Mittel: Heilerde. Denn sie wirkt auf verschiedenen Ebenen gegen Verdauungsprobleme. Wie ein Schwamm saugt sie Bakterien, Schadstoffe und überschüssige Magensäure auf. Gleichzeitig mahlen die feinen Körnchen die Speisen im Magen klein. Diese Wirkung ist keine Glaubenssache. Studien an der Berliner Charité mit „Luvos Heilerde“ – sie ist die einzige Heilerde, die als Arzneimittel zugelassen ist – haben gezeigt, dass sowohl Magenals auch Darmbeschwerden nach 6-wöchiger Einnahme des grauen Pulvers deutlich zurückgehen. Studienleiter Dr. Dr. Bernhard Uehleke: „Auch bei Reisedurchfall oder einem Kater wirkt Heilerde hervorragend. Als Akutmittel sollte man aber schon zwei bis drei Portionsbeutel einnehmen.“

Autor:
Eva Möller-Hübbe