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Heilung

Earthing: zurück zur Mutter Erde

Stress abbauen, besser schlafen und mehr Energie schöpfen: Ein neuer Trend aus den USA will die natürliche Heilenergie des Bodens für unsere Gesundheit nutzen.
Füsse im Sand nutzen die Heilung der Mutter Erde

Haben Sie sich schon mal ernsthafte Gedanken über den Boden unter Ihren Füßen gemacht? Vermutlich nicht. Holen Sie’s einfach nach! Denn Sie stehen auf pulsierenden Energiequellen, die Ihrer Gesundheit enorm nützen können. Das klingt abgefahren, doch einiges spricht dafür. Fest steht, dass wir Menschen von Kopf bis Fuß elektrisch aufgeladen sind. Jede unserer 70 Billionen Körperzellen ist ein kleines Kraftwerk. Ob Herzschlag, Atmung oder Wärmehaushalt des Körpers – alle lebenswichtigen Informationen werden per Energietransfer von Zelle zu Zelle geleitet.

Die Erde gibt unserem Körper Energie

So betrachtet stehen wir ständig unter Strom, und der Kosmos ist ein unerschöpfliches Potenzial an natürlicher Energie. Eine Sonderstellung nimmt dabei die Oberfläche der Erde ein. Sie ist von einem Netz elektrischer Ströme durchzogen, deren Schwingungen mit denen unseres Körpers übereinstimmen und quasi den Takt vorgeben. Noch wichtiger: Sie liefert uns Elektronen. Die werden ständig nach außen abgegeben, durch direkten Kontakt mit der Erde nehmen wir sie in uns auf. Diese unsichtbaren Teilchen erfüllen eine wichtige Funktion in unserem Köper: Sie neutralisieren freie Radikale. Diese aggressiven Sauerstoffverbindungen lassen uns schneller altern, verursachen chronische Entzündungen und können sogar zu Krebs führen.

Bleiben Sie auf der heilenden Erde

Doch leider, so bemängelt Clinton Ober, Autor des Buches „Earthing – Heilendes Erden“, haben wir uns längst von der Erde abgekoppelt: Wir tragen Schuhe mit isolierenden Sohlen aus Gummi oder Plastik und leben in Räumen ohne direkten Erdkontakt – laut Ober eine verhängnisvolle Entwicklung für unsere Gesundheit. Wenn wir den Kontakt zur Heilenergie der Erde wiederherstellen, sagt Ober, können wir Krankheiten vorbeugen. Ganz einfach so: barfuß über die taunasse Wiese laufen oder die Zehen in den Sand bohren. Er empfiehlt sogar, nachts auf einer Bettunterlage zu schlummern, die über die Steckdose geerdet wird.

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Autor:
Dorothea Palte