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Naturheilkunde Die fünf Elemente der Kneippkur

Die Therapie des Pfarrers Kneipp setzt sich aus fünf „Bausteinen“ zusammen – und ist bis heute das einzige ganzheitliche naturheilkundliche Verfahren in Europa.

Kneippkur
  1. Wasser Das wichtigste Element ist die Hydrotherapie. Bei Waschungen, Wickeln, Güssen, Bädern mit Wasser in unterschiedlichen Temperaturen oder Wassertreten wird der Kreislauf angeregt und das Immunsystem gestärkt. Beschwerden wie Bluthochdruck oder Schmerzen lassen sich lindern.
  2. Kräuter Kneipp behandelte seine Patienten mit circa 50 unterschiedlichen Kräutern. Sie kommen z. B. in Form von Kräuterkissen zum Einsatz oder als warmer Heublumensack, der den Gästen am frühen Morgen im Hotelbett auf einen gereizten Magen gelegt wird. Natürlich finden sich auch viele Kräuter im Essen.
  3. Bewegung Aktivität macht den Körper leistungs- und widerstandsfähiger und schützt vor Übergewicht bzw. baut es ab. Gymnastik, Nordic Walking, Aquajogging, Wandern oder Radeln eignen sich prima.
  4. Ernährung Kneipp plädierte für abwechslungsreiche, vollwertige Kost mit vielen Ballaststoffen und komplexen Kohlenhydraten (Vollkorn, Gemüse, Obst, Salate) – gern fantasievoll zubereitet und fein schmeckend.
  5. Psychische Balance Die Harmonie von Körper, Geist und Seele ist Voraussetzung für ein gesundes Leben. Deshalb gehören zu einer Kneippkur Angebote wie Meditation, richtiges Atmen oder Aromamassage ebenso wie eine harmonische Umgebung.