Mode - Made In Germany
Im Trend: mehr Regionalität. Nicht nur beim Essen, sondern auch bei der Kleidung. Viele deutsche Labels setzen jetzt auf eine Produktion vor Ort und weltweiten Online-Verkauf.
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Very British in Germany
Hochwertige Einzelteile, „die morgen nicht von gestern sind“. Das klingt schon sehr englisch – ist aber das Motto von Ullinca Schröder und Kathrin Müller vom Hamburger Label garment. Gefertigt wird teils im eigenen Atelier, teils in kleinen Manufakturen (Trench ca. 399 Euro, Hose ca. 189 Euro). Den Schal aus Baumwollbatist mit kleiner Zierschnalle vom Flohmarkt (ca. 59 Euro) hat die Hamburger Designerin Doerte F. Meyer für ihr Label DFM entworfen.
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Alles Handarbeit
Am Anfang standen gestrickte Pulswärmer. Mittlerweils verkauft Leyla Piedayesh aus Berlin ihre ausgefallenen Strickkollektionen in 60 Läden weltweit.Verstrickt werden edles Cashmere, Seide und Baumwolle, aber auch nachwachsende Rohstoffe wie Bambus (Jacke ca. 650 Euro, Hose ca. 280 Euro, Schal ca. 300 Euro, von lala Berlin). Inspiration Bauhaus: geometrische Formen, reduzierte Farben – das liebt Jungdesignerin Kristin Hensel aus Halle (Longbluse ca. 170 Euro).
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Gegen den Strom
Für die aus Ungarn stammende Designerin Zsuzsa Szvath ist Mode immer dann nachhaltig, wenn die Qualität so gut, das Material so hochwertig und der Schnitt so zeitlos ist, dass man das Kleidungsstück länger als nur eine Saison tragen kann und will. Ihre Stoffe kommen alle aus Westeuropa, vor allem aus Deutschland, Italien und Österreich. Entworfen und produziert wird in Schwarzach (bedrucktes Seidenkleid ca. 299 Euro). Auch in den Kreationen von Nele B. aus Hamburg soll sich jede Kundin wiederfinden können: klassische Basics in Naturfarben, vielseitig kombinierbar und langlebig (Hemd aus Schweizer Baumwolle von Nele Jackets & Pants, ca. 130 Euro).
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Selbstbewusste Individualisten
Das Geheimnis hinter dem Erfolg von FKK? Stoffeinkauf, Design, Schnittführung, Fertigung und Vertrieb liegen komplett in den Händen der Hamburger Stefan Harm und Tobias Jopp. Ihr besonderer Service: Alle Kleidungsstücke können auf Wunsch in anderen Stoffen, anderer Länge oder Weite genäht werden. Auch der Blazer rechts aus feiner Wolle (ca. 239 Euro). Avangardistisches und Experimentelles entwirft Andreea Vrajitoru. Bei ihr treffen minimalistische Schnitte auf aufwändige Details (Overall von adddress, Berlin, ca. 230 Euro). Brosche: Ina Seifart. Gürtel: Stokx.
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Deutsches Dream-Team
Dass Träume nicht nur zum Träumen da sind, beweisen die Hamburger Designerinnen Telsche Braren und Susanne Gröhnke mit ihrem Label Hello. Seit mittlerweile 12 Jahren hüllen sie ihre Kundinnen in raffinierte Kleider und perfekt sitzende Hosenanzüge. Alle 500 bis 700 Kollektionsteile pro Saison werden dabei nach wie vor in Deutschland produziert, um den hohen Anspruch bei Stoff und Verarbeitung zu halten (Kleid ca. 250 Euro).
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Kunst trifft Mode
Vielleicht haben Sie diese nostalgische Monokel-Kette mit Uhranhänger schon im Museum of Modern Art in New York gesehen. Denn auch dort verkauft die Berliner Schmuckmacherin Ina Seifart bereits ihre ausgefallenen Accessoires, die alle aus gebrauchten Gegenständen designt sind (in Gold ca. 186 Euro).
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Jede ist anders
Ganz neu in der aktuellen Kollektion: das kleine rote Monster, das als Glücksbringer für gute Laune sorgen soll. Was Sie in jeder Saison bei Heidi Nickel aus München finden, ist die ausschließliche Verwendung recycelbarer Materialien und die selbst entworfenen originellen Applikationen. Alle „nickel.“-Taschen werden in Deutschland von Hand gefertigt (Shopper ca. 200 Euro).
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18.08.2010 23:07, von ninaneu
sehe gerade diesen schönen "alten" Bericht! find ich super, wenn man Klamotten trägt, die der "Nachbar" macht. was mir noch gut gefällt, sind diese T-Shirts im Plattencover. die sind auch in Deutschland produziert.
Quelle: Vital, Ausgabe 04/2009