Literatur
Bücher im Dezember
Diese Bücher empfehlen wir Ihnen für die kalten Wintertage.
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Für diesen schwergewichtigen Bildband hat Volkhard Hofer faszinierende Motive zusammengetragen: Giganten aus Stein, Zeitzeugen der Erdgeschichte. Felsen, die vom Wind zerfurcht, glatt geschmirgelt oder zu filigranen Skulpturen geformt wurden. Hofer reiste in zwölf verschiedene Wüsten, kletterte auf Berge, stieg auf den Grund von Canyons hinab. Und wir dürfen blättern und die versteinernden Schönheiten genießen, die er entdeckte.
Volkhard Hofer: „Kunstwerke der Erosion“, Brandstätter, 240 Seiten, 58 Euro.
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Weihnachten bedeutet nicht nur Geschenke überreichen. Der Benediktinerpater Anselm Grün, Autor vieler spiritueller Bücher, räumt dem Sinn des Festes wieder einen wichtigen Platz ein: dem Neubeginn mit der Geburt Christi, dem Frieden und der Liebe. Das gelingt ihm unpathetisch und klar. Mit Gedanken zu Bibeltexten, Gedichten sowie Backrezepten. Ein Buch für die ganze Familie - plus CD mit Glockenläuten, Liedern und Musik.
Anselm Grün: „Das Buch der Weihnacht", Fackelträger, 224 S., 39,95 Euro.
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Zur Beerdigung ihrer Großtante kehrt Louise von Berlin in ihre Heimat Frankreich zurück. In der Normandie begegnet sie ihrer Großcousine Ida – und der Familiengeschichte. Zu der gehören auch eine deutsch-französische Liebe während des Zweiten Weltkriegs und ein Skandal, über den sich die Familie ausschweigt. Daraus ergeben sich Missverständnisse, Frust und ein ruppiges Miteinander der Protagonisten. Odile Kennel ist mit ihrem Erstlingswerk ein Zeitzeugnis der komplexen deutsch-französischen Beziehungen gelungen.
Odile Kennel: „Was Ida sagt“, dtv, 316 Seiten, 14,90 Euro.
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Die Kennedys Fast 50 Jahre lang lagen die Interviews unter Verschluss, die der Historiker Arthur M. Schlesinger 1964 mit der First Lady Jacqueline Kennedy führte – nur wenige Monate nach der Ermordung ihres Mannes John. Es sind kluge, tiefgründige Einblicke in ein Leben auf dem Präsentierteller. Dieses Buch offenbart auch ihr profundes Wissen.
Jaqueline Kennedy: „Das Leben mit John F. Kennedy“, Hoffmann und Campe, 480 Seiten, 24,99 Euro.
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Tel Aviv in den 50er-Jahren: Wer hier lebt, hat zwar die Shoa überstanden, aber fast keine Verwandten mehr. Und die achtjährige Alisa hat nicht einmal einen Papa. Ihre Fragen bleiben unbeantwortet, weder Mutter noch Freunde oder Nachbarn wollen über ihn sprechen. So bleiben Alisa nur Vermutungen und Träume: Ist er Held oder Verlierer? Mit Ironie und zartem Witz beschreibt die Israelin Lizzie Doron ihre eigene Geschichte und das Lebensgefühl in den Anfangsjahren ihres Landes.
Lizzie Doron: „Das Schweigen meiner Mutter“, dtv, 220 S., 14,90 Euro.
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Der US-Schriftsteller Ernest Hemingway (1899–1961) gilt als Macho schlechthin. Die erste seiner vier Ehefrauen war Hadley Richardson, mit der er nach Paris zog. Aus ihrer Sicht schrieb Paula McLain diesen Roman über Hadley und Hem – der damals schon als großer Zweifler auffiel. Pariser Flair, schlaue Dialoge ... nicht nur für Fans des Literaten.
Paula McLain: „Madame Hemingway“, Aufbau, 456 Seiten, 19,99 Euro.










