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Yoga für Anfänger bis Profis Die verschiedenen Yoga-Arten

Yoga ist heutzutage in aller Munde - es gibt kaum noch Fitnessstudios, die keine Yogakurse anbieten. Erfahrt hier alles über die indische Meditationstechnik.
Yoga Arten

Was ist Yoga und wo kommt es her?

Yoga ist eine mehr als 2000 Jahre alte, indische Meditationstechnik. Erstmalig schriftlich zusammengefasst wurde Yoga von einem indischen Gelehrten namens Patañjali - er lehrte Yoga mit seinen 194 Leitsprüchen. Die eigenen Gedanken, die uns tagtäglich begleiten, zurückzustellen, um Geist und Körper zu beruhigen, ist die grundlegende Aussage von Patañjalis Schrift. Nicht umsonst bedeutet Yoga übersetzt "Verbindung" - eine Verbindung von Körper, Geist und Seele. 

Doch das, was wir heute mit Yoga verbinden, sind nicht einzig und allein die typischen Yogaübungen. Es ist viel mehr ein Zusammenspiel aus körperlichen und geistigen Techniken. Ingesamt gibt es acht Yogastufen, die diese Techniken ausmachen. Die erste Stufe ist das Yama. Es beinhaltet die eigene Moral und das Verhalten unter anderen Menschen. Die zweite Stufe ist das Niyama, welches dem Verhalten sich selbst gegenüber entspricht. Die dritte Stufe ist das Asana. Das Asana beeinhaltet die eigene, körperliche Disziplin. Sie wird mit den typischen Yogaübungen ausgedrückt. Das Pranayama ist die vierte Stufe der indischen Lehre. Sie stellt die Atmung dar. Die Konzentration (Dharana) und die Meditation (Dhyana) werden durch die sechste und siebte Yogastufe ausgedrückt. Abgeschlossen werden alle Yogastufen mit dem Samadhi, der Ekstase.

Welche Yoga-Arten eignen sich für Anfänger?

Kalorienverbrennen mit Yoga

Schon gewusst? Mit einer Stunde Yoga werden bis zu 150 Kalorien verbrannt.

Welche Yoga-Arten eignen sich für Fortgeschrittene?

Anusara Yoga (für Anfänger)

Anusara ist eine relativ neue Yogaart. Sie wurde im Jahr 1997 von einem amerikanischern Yogalehrer entwickelt. Diese Form der indischen Lehre ist besonders für Anfänger geeignet - hierbei werden klassische Yogaelemente mit Grundzügen der Philosophie verbunden. Anusara Yoga soll Eure innere Harmonie und Euren Geist fördern.

Ashtanga Yoga (für Anfänger)

Das Ashtanga Yoga legt seinen Fokus auf drei Aspekte: auf eine starke Körperhaltung, eine intensive Meditation und eine ausgeglichene Atmung. Die Übungen sind hierbei immer dieselben. Je mehr Erfahrungen und Kraft Ihr aber dabei sammelt, je mehr Übungen werden dann Schritt für Schritt miteingebracht - für Anfänger, die ihre Fortschritte sehen wollen, also eine gut geeignete Yogaform.

Hatha Yoga (für Anfänger)

Das Hatha Yoga ist bestens für Anfänger geeignet - die Abläufe verlaufen in einem entspannten Tempo, sodass man sich ganz ohne Hektik auf die Meditation einlassen kann. Hatha sorgt für eine Tiefenentspannung und einer Loslösung vom alltäglichen Stress.

Jivamutki Yoga (für Anfänger)

Diese Yogaform ist besonders für Anfänger geeignet, die sofort mit vollem Tatendrang einsteigen wollen und die Herausforderung lieben. Das Jivamutki Yoga kennzeichnet vor allem dynamische Abläufe, die meistens mit meditativer Musik begleitet werden - zugleich werden Koordination von Körperbewegungen und Atmung gestärkt. 

Lachyoga (für Anfänger)

Lachyoga gehört zu den neusten Formen der indischen Meditation. Vor 20 Jahren gegründet, findet es heute in immer mehr Yogakursen seinen Platz. Der Fokus wird hierbei auf eine richtige Atemübung gesetzt, die durch ausgedachte Übungen erschwert werden soll. An diese Übungen werdet Ihr spielerisch herangeführt, sodass ein Lachen garantiert ist.

Acro Yoga (für Fortgeschrittene)

Das Acro Yoga ist definitiv eine Yogaform für Fortgeschrittene. Bei dieser dynamische Meditaionsform müssen mindestens zwei Personen anwesend sein. Ziel ist es, eine Person in der Luft schweben zu lassen und gleichzeitig eine entspannende Atmospähre zu schaffen - Ihr stärkt somit nicht nur Eure körperliche Kraft, sondern auch das gegenseitge Vertrauen.

Hot Yoga (für Fortgeschrittene)

Wenn Ihr nicht nur Euren Geist reinigen, sondern auch Euren Körper fordern wollt - dann ist Hot Yoga genau das Richtige für Euch. Bei dieser Yogaform werden ingesamt 26 Übungen unter einer Raumtemperatur von 40 Grad durchgeführt. Hot Yoga entspannt demnach nicht nur Euren Körper, sondern wirkt gleichzeitig auch entgiftend, da Ihr deutlich mehr schwitzen werdet.

Iyengar Yoga (für Fortgeschrittene)

Diese Yogaform wurde von einem indischen Gelehrten entwickelt, um körperliche Schwächen auszugleichen und sogar zu heilen. Oft werden dabei Seile oder andere Hilfsmittel verwendet. Iyengar Yoga soll demnach körperliche Beschwerden verbessern und die eigene Körperhaltung stärken.

Kundalini Yoga (für Fortgeschrittene)

Kundalini Yoga ist darauf ausgelegt, Yogahaltungen so präzise wie möglich durchzuführen, um mögliche körperliche Blockaden sichtbar zu machen. Diese Kurse werden meist mit hilfe von Seilen, Gurten oder Stühlen begleitet und wirken dementsprechend anstregend für den Körper - zugleich stärken sie aber auch die eigene Körperhaltung.

Power Yoga (für Fortgeschrittene)

Diese Yogaform fördert nicht nur Euren Geist, sondern sagt den überschüssigen Pfunden den Kampf an. Power Yoga ist sehr dynamisch und körperlich anstrengend. Es soll durch intensive Übungen Eure Ausdauer und Geduld stärken - eine Yogaform für Körper und Geist.

Autor:
Laura-Sophie Bouzid