[Alt-Text]

Fitness Rauf aufs Rad

Radfahren ist der Lieblingssport der Deutschen. Kein Wunder: Ob auf dem Weg zur Arbeit oder auf einer ausgedehnten Wochenendtour: Wir strampeln uns fit in den Frühling. Die zehn Vorteile des Radfahrens liefern gleich zehn Gründe mehr, sich auf den Drahtesel zu schwingen.
Fahrradfahren im Frühling

Luft tanken und die Atemwege trainieren

In die Pedale treten, tief einatmen, die frische Luft in der Lunge spüren, weiterradeln, ausatmen. Laut ADFC, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V., sind Sportarten wie Walken, Joggen oder eben Radfahren das Beste, was wir für unsere Atemorgane tun können. Die Lunge wird gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt, die Atemmuskulatur gestärkt. Das schützt uns vor einer Erkältung und kann sogar Asthma lindern.

Fettstoffwechsel ankurbeln

Rund 400 Kalorien verbrauchen wir während einer Stunde Radfahren (bei 60 kg Körpergewicht und ca. 18 km/h). Vorteil eines solchen Tempos im sogenannten aeroben Bereich: Es aktiviert besonders gut unsere Fettverbrennung. Denn die braucht Sauerstoff.Wer hingegen besonders schnell abnehmen will, legt am besten öfter mal ein Intervalltraining ein. Geben Sie unterwegs drei Mal für jeweils fünf Minuten richtig Gas. Danach wieder in mäßigem Tempo fahren. So steigt der Kalorienverbrauch – absolut gesehen – an. Das macht schlank.

Die Gelenke unterstützen

Von 9 bis 17 Uhr auf dem Bürostuhl, anschließend auf der Couch – unser Alltag ist oft eintönig für die Gelenke. Also einfach mal mit dem Rad zur Arbeit. Bereits eine Strecke von zehn Minuten versorgt die Gelenkknorpel – z. B. der Knie – besser mit Sauerstoff und Nährstoffen, kann so Arthrose vorbeugen. Dadurch, dass das größte Gewicht auf dem Sattel lastet, schonen wir die Gelenke zusätzlich – wenn wir einen leichten Gang wählen. Ein Vorteil gegenüber Sportarten wie Joggen.

Herz und Kreislauf in Schwung bringen

Unser Herz arbeitet durch regelmäßiges Biken effizienter und wird so entlastet. Die optimale Wirkung erreichen wir ab einer Tour von mindestens 30 Minuten. Am besten fünf Mal pro Woche, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation. Das kann das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent reduzieren. Und dafür müssen Sie nicht biken bis zum Umfallen. Auch Fahrten bei 15 km/h bringen den Kreislauf ordentlich in Schwung.

Die Koordination verbessern

Radfahren schult auch die Beweglichkeit und unsere Reaktionsfähigkeit. Mal fahren wir auf Sand und Schotter, dann auf Straßen, lenken um Kurven, strampeln bergauf oder düsen bergab. Da müssen Kopf und Körper schnell reagieren und sich auf neue Situationen blitzschnell einstellen.

Schlagworte:
Autor:
Janine Grafe