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Fitness-Trends Neue Fitness-Trends

Im aktuellen Sportstudio bewegt sich was: Voilà – die neuen Fitness-Trends sind effektiver denn je und helfen uns, gesund zu bleiben. Egal, ob mit 30 oder 50 Jahren.

Neue Fitness-Trends

Trend 1: Viele Workouts werden schneller

Comeback für einen Klassiker: das gute alte Zirkeltraining ist wieder da - fühlt sich aber völlig anders an. Früher mussten wir mit speckigen Medizinbällen und auf muffigen Matten ackern. Heute ist der Zirkel ein zeitsparendes Hightech-Training, das die Muskulatur des ganzen Körpers im Schnelldurchgang fit macht. Denn die moderne Kreisvariante bietet raffinierte Geräte, die sich besonders leicht verstellen lassen, dank spezieller Technik entfällt das umständliche Umstecken von Gewichten und Einstellen von Sitzen.
 

Trainings-Quickies dauern nur 20 bis 30 Minuten
Statt mit Wiederholungen und langen Pausen trainiert man nach Zeitvorgaben: pro Gerät nur 30 bis 45 Sekunden. In der Pause wechselt man fix zur nächsten Übung, schon drei Runden genügen. Studioketten wie Meridian Spa oder die Fitness Company haben den Zirkel im Angebot, Mrs. Sporty und CaloryCoach konzentrieren sich sogar nur auf das Training im Kreis. Neu sind auch intensive Kurz-Kurse, die in 15 bis 30 Minuten nur einen Körperbereich trainieren. So kann man z. B. zwischen Upper Body, Lower Body oder Bauch pur wählen – ideal für alle, die Schwerpunkte setzen oder mit einer kleinen Trainings-Portion ihr sonstiges Workout ergänzen möchten.

Extra-Kick für Könner

Power-Angebote mit hohem Intensitäts-Level und Intervalltraining boomen. In Kursen wie H.I.T., Boxen oder Condition Xpress (z. B. bei FitnessFirst) wird gesprintet, gesprungen oder die Langhantel gewuppt. Eine echte Herausforderung, bei der es ohne Schnickschnack, komplizierte Schrittfolgen und Choreografien nur um Mega-Kondition und Kraft geht. Allerdings mit viel Spaß und Motivation. Nur für gut trainierte Teilnehmer geeignet, die rundum gesund sind!


 

Trend 2: Krafttraining wird ganzheitlicher

Nur Muskeln? Wollen wir nicht. Deshalb kommen jetzt die funktionalen Body-Workouts.
Bisher stemmten wir brav Kilo um Kilo – stehend, sitzend oder liegend in Krafttrainingsmaschinen, die nur wenig Bewegungsspielraum lassen. Nachteil: Oft werden nur wenige Gelenke bewegt, um einzelne Muskeln isoliert zu kräftigen. Das trainiert die tiefe Rumpfmuskulatur zu wenig – aber gerade die ist für die Haltung und einen fitten Rücken unverzichtbar. Im Profisport schwört man schon lange auf funktionales ganzheitliches Training, nun erobert es auch die Studios.
 

All in one: Der ganze Körper bewegt und stabilisiert sich
Auf vielen Trainingsflächen, aber auch in Kursen, kommt zukünftig das sogenannte Sling-Training zum Einsatz: Das stabile Gurtsystem mit Handgriffen und Fußschlaufen wird z. B. an der Decke befestigt. Weil das Material nicht elastisch ist, können wir uns in die Gurte hängen, lehnen oder stützen und mit dem eigenen Körpergewicht trainieren. Kurse laufen unter den Bezeichnungen TRX-Training, Aerosling oder Slings in Rhythm (z. B. bei FitnessFirst). Ebenso ungewöhnlich ist das ViPR-Workout: Die etwa einen Meter lange, mindestens vier Kilo schwere Gummiröhre mit zwei Griffen ist bei Personal Trainern in den USA angesagt. In Deutschland bieten die Aspria-Clubs dieses Training an: Die Röhre wird hochgehoben, gedreht, gerollt oder mit einem Ende abgesetzt – während man Kniebeugen macht, auf einem Bein steht oder hin und her springt. So muss sich der ganze Körper bewegen, ständig stabilisieren und ausbalancieren – das optimale Funktionstraining!

 

Die neuen Fitness-Trends sind effektiver denn je und helfen uns, gesund zu bleiben - egal, ob mit 30 oder 50 Jahren.

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